Feuerwehreinsatz am Morgen in Rötenberg. Foto: Suhr

AICHHALDEN-RÖTENBERG   (him) – Zu einem Brand in einem Wohn­haus „Im Grund“ sind heu­te früh die Feu­er­wehr­leu­te aus Aich­hal­den und Röten­berg aus­ge­rückt.

Gegen 7.40 Uhr ging der Alarm  bei der Feu­er­wehr ein. Aus dem Haus sei star­ker Rauch auf­ge­stie­gen, so Feu­er­wehr­spre­cher Manu­el Suhr. Schon bei der Anfahrt von Sul­gen her sei die Rauch­säu­le zu sehen gewe­sen. Als die Feu­er­wehr­leu­te ein­tra­fen, ent­deck­ten Atem­schutz­trä­ger den Brand­herd im Dach­ge­schoss. Die Flam­men haben dann die Dach­haut durch­sto­ßen.

Die Feu­er­wehr­leu­te erhiel­ten Unter­stüt­zung  von einem Lösch­zug aus Sul­gen und mit der gro­ßen Dreh­lei­ter aus Schram­berg. Eben­falls vor Ort war der DRK Ret­tungs­dienst. Zum Glück wur­de aber nie­mand ver­letzt. Der Brand sei rela­tiv rasch unter Kon­trol­le gebracht wor­den, so Suhr. Gegen 10 Uhr konn­ten die ers­ten Feu­er­wehr­leu­te abrü­cken. Die ande­ren lösch­ten am Mor­gen noch ein­zel­ne Glut­nes­ter.

Über die Brand­ur­sa­che ist der­zeit noch nichts bekannt, ein Kri­mi­nal­tech­ni­ker der Poli­zei ermit­telt. Die Brand­er­mitt­ler der Poli­zei gehen momen­tan von einer tech­ni­schen Ursa­che aus. Hin­wei­se, dass es sich um Brand­stif­tung han­deln könn­te, gibt es nicht. Meh­re­re tech­ni­sche Gerät­schaf­ten, dar­un­ter eine so genann­te Power­bank, haben die Beam­ten sicher­ge­stellt Die­se unter­su­chen die Kri­mi­nal­tech­ni­ker nun.

Als das Feu­er aus­brach, war nie­mand im Haus, so der Schram­ber­ger Revier­lei­ter Jür­gen Lede­rer auf Nach­fra­ge der NRWZ. Die Kin­der waren in der Schu­le, der Vater bei der Arbeit und die Mut­ter ging mit den bei­den Hun­den der Fami­lie Gas­si. „Als sie zurück­kam, stand das Haus in Flam­men.“ Ein Nach­bar habe das Feu­er ent­deckt und die Feu­er­wehr alar­miert. Den Scha­den am Haus schätzt die Poli­zei auf etwa 200.000 Euro. Das Kin­der­zim­mer sei kom­plett zer­stört, auch der Dach­stuhl. Frag­lich sei, ob das rest­li­che Gebäu­de erhal­ten wer­den kön­ne.

Sehr gro­ße Hilfs­be­reit­schaft“ habe er in Röten­berg erlebt, berich­tet Lede­rer.  Nach­barn hät­ten spon­tan ihre Gara­gen ange­bo­ten, damit die Fami­lie Sachen aus dem Haus unter­stel­len kann. Eine ande­re Fami­lie habe eine Woh­nung ange­bo­ten.