Das Rötenberger Rathaus vor dem Umbau im Sommer 2015. Archiv-Foto: him
     
       
       

AICHHALDEN-RÖTENBERG (pm) – Die Sanie­rung des Gebie­tes „Orts­mit­te Röten­berg“ in Aich­hal­den, die mit rund 1,83 Mil­lio­nen Euro durch das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um geför­dert wur­de, konn­te am Frei­tag erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den. Dar­über berich­tet das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um in einer Pres­se­mit­tei­lung. Dem­nach wer­de die neu gestal­te­te Orts­mit­te „von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern begeis­tert ange­nom­men”.

Aich­hal­den ist ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel dafür, wie eine Gemein­de und vor allem ihre Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von der Städ­te­bau­för­de­rung pro­fi­tie­ren. Die Wohn- und Auf­ent­halts­qua­li­tät in der Orts­mit­te des Teil­orts Röten­berg konn­te durch die Sanie­rung erheb­lich ver­bes­sert wer­den“, erklär­te Minis­te­rin Dr. Nico­le Hoff­meis­ter-Kraut anläss­lich des Abschlus­ses die­ser Sanie­rung.

Die städ­te­bau­li­chen För­der­an­ge­bo­te sei­en von gro­ßer Bedeu­tung und hät­ten viel­fäl­ti­ge posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen, so die Minis­te­rin: „Die Städ­te­bau­för­de­rung bringt vie­le Vor­tei­le für die Stadt­ent­wick­lung: Quar­tie­re wer­den auf­ge­wer­tet, Brach­flä­chen neu genutzt und drin­gend benö­tig­ter Wohn­raum kann ent­ste­hen. Zudem löst jeder För­der-Euro bis zu acht wei­te­re Euro an Fol­ge­inves­ti­tio­nen aus, wovon ganz beson­ders das hei­mi­sche Hand­werk pro­fi­tiert.“

Anstatt im Neu­bau­ge­biet neue Flä­chen zu bean­spru­chen, konn­ten eini­ge jun­ge Fami­li­en ihre elter­li­chen Häu­ser über­neh­men und umfas­send sanie­ren, was den Schwer­punkt der Sanie­rung aus­mach­te. Dies stärkt die Orts­mit­te als Wohn­stand­ort und redu­ziert den Flä­chen­ver­brauch.

Die frü­her enge und durch ihren ungüns­ti­gen Zuschnitt kaum nutz­ba­re Orts­mit­te um die Kir­che hat ein neu­es Gesicht erhal­ten, eine ver­bes­ser­te Ver­kehrs- und Frei­raum­ge­stal­tung wur­de erreicht. Nun öff­net sich die Orts­mit­te mit dem prä­gen­den Dorf­platz für viel­fäl­ti­ge Begeg­nun­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und für gemein­sa­me Fes­te.

Ortsverwaltung umgebaut

Die Orts­ver­wal­tung hat eine bar­rie­re­freie und zen­tral gele­ge­ne neue Unter­kunft erhal­ten – ergänzt durch drin­gend benö­tig­ten neu­en Wohn­raum. Das orts­bild­prä­gen­de Gebäu­de des Kin­der­gar­tens wur­de saniert und zukunfts­ge­rich­tet neu aus­ge­stal­tet. Die dazu­ge­hö­ren­den Außen­spiel­flä­chen sind groß­zü­gig und kind­ge­recht erwei­tert wor­den.

Ein ehe­ma­li­ger Lkw-Wasch­platz hat als attrak­ti­ver öffent­li­cher Kin­der­spiel­platz eine neue Nut­zung erhal­ten und fin­det in direk­tem Wohn­um­feld regen Zuspruch. Das frü­he­re „Milch­häus­le“ hat unter tat­kräf­ti­ger Mit­wir­kung der Bür­ger­schaft eine neue Nut­zung als Begeg­nungs­stät­te für Jugend­li­che gefun­den. Durch zusätz­li­che Ange­bo­te an Stell­plät­zen konn­te auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on im Ort deut­lich auf­ge­wer­tet wer­den.