Sarah-Miriam Banholzer ist die neue Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Rottweil. Foto: Stein

ROTTWEIL – Mit Sarah-Miriam Banholzer hat am 1. Juni die neue Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Rottweil ihre Arbeit aufgenommen. Das Aufgabengebiet der 32-jährigen Soziologin (BA)/Sozialwissenschaftlerin (MA) umfasst die interne und externe Gleichstellungsarbeit: beispielsweise der Abbau von Gleichstellungsdefiziten im kommunalen Lebensumfeld und in der Verwaltung und die Entwicklung sowie Durchführung von Ideen und Projekte, um Strukturveränderungen zur Verbesserung der Situation von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen zu fördern.

Innerhalb des Landratsamtes wird die in Teilzeit Beschäftigte unter anderem an Konzepten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf mitarbeiten sowie den Chancengleichheitsplan fortführen. Darüber hinaus ist sie Ansprechpartnerin für die Städte und Gemeinden des Landkreises in allen Fragen rund um das Thema Gleichstellung. Zu ihrer Tätigkeit gehört auch die Bildung und Stärkung von Netzwerken sowie das Initiieren von Veranstaltungen.

Ihre Ideen und Ziele für die Zukunft der Gleichstellung im Landkreis und im Landratsamt selbst basieren vor allem auf der Ansicht, dass es heute nicht nur um die Gleichstellung von Mann und Frau oder um reine Frauenförderung geht, sondern um die Vielfältigkeit, die der Landkreis bereits zu bieten hat.

Info: Seit In-Kraft-Treten des neuen Chancengleichheitsgesetzes im Februar 2016 ist in Baden-Württemberg die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten gesetzlich verankert. Das Gesetz schreibt Stadt- und Landkreisen sowie Gemeinden mit einer Einwohnerzahl ab 50.000 die Bestellung einer hauptamtlichen, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten vor.