Scheck für die Hagelflieger

Von links: Vorstandssprecher Christoph Groß, Peter Hellstern (Vorstandsmitglied Hagelabwehr), Vorstand Steffen Schlenker, Rolf Münsterberg (Beirat Hagelabwehr). Foto: Preuß

DEISSLINGEN – Mit einer Spen­de in Höhe von 2500 Euro unter­stützt die Volks­bank Deiss­lin­gen den Ver­ein zur Hagel­ab­wehr. „Der Hagel­ab­wehr­flie­ger schützt das Hab und Gut unse­rer Kun­den und Bür­ger im Geschäfts­ge­biet und dar­über hin­aus und ver­dient daher die Unter­stüt­zung aus der Regi­on“ sag­te Vor­stands­spre­cher Chris­toph Groß wäh­rend der Scheck­über­ga­be.

Die Volks­bank Deiss­lin­gen wie auch die Gemein­de waren von Beginn an im Ver­ein zur Hagel­ab­wehr enga­giert, so dass neben den Krei­sen Tutt­lin­gen und Schwarz­wald-Baar die Gemar­kung Deiß­lin­gen von Beginn an zum offi­zi­el­len Ein­satz­ge­biet zählt. Die Ankün­di­gung von Peter Hells­tern, Mit­glied im Vor­stand des Ver­eins, dass man in Zukunft auch ger­ne den gesam­ten Kreis Rott­weil abde­cken möch­te, begrüß­ten die Bank­chefs daher ganz aus­drück­lich. Dies wür­de aller­dings einen zwei­ten Hagel­ab­wehr­flie­ger in Donau­eschin­gen benö­ti­gen, und einen finanz­kräf­ti­gen Hagel­ab­wehr­ver­ein im Kreis Rott­weil.

Das Hagel­er­eig­nis die­sen Som­mer im Gebiet Vil­lin­gen­dorf, Bösin­gen und Her­ren­zim­mern und damit in unse­rem Geschäfts­ge­biet hat die Men­schen zusätz­lich für Ele­men­tar­schä­den sen­si­bi­li­siert“ ergänzt Stef­fen Schlen­ker, Vor­stands­mit­glied der Volks­bank Deiss­lin­gen.

Zahl­rei­che Kun­den hät­ten die Mit­ar­bei­ter der Bank immer wie­der kon­kret auf die mög­li­che Unter­stüt­zung des Hagel­flie­ger ange­spro­chen: „Die Men­schen sind besorgt, die Gefahr von Hagel­schä­den hat sich tief im Bewusst­sein ver­an­kert“ weiß Groß. Des­halb hat sich die Volks­bank ent­schlos­sen, für die Hagel­ab­wehr zu spen­den – denn so könn­ten im Fall der Fäl­le sehr vie­le Men­schen pro­fi­tie­ren.

Groß und Schlen­ker nutz­ten die Gele­gen­heit, sich über die Arbeit des Hagel­flie­gers zu infor­mie­ren. Hells­tern erläu­ter­te, dass ent­ge­gen weit ver­brei­te­ter Ansicht das Flug­zeug nicht in die Gewit­ter­wol­ke flie­ge, son­dern das Sil­ber­jo­did in Wind­rich­tung vor der Wol­ke ver­teilt. Durch das Abreg­nen erfolgt eine wesent­li­che Abküh­lung der Erde in Zug­rich­tung des Gewit­ters, die Auf­win­de wer­den schwä­cher und damit die Gefahr der Bil­dung gro­ßer Hagel­kör­ner.

Groß und Schlen­ker sag­ten zu, dass die Volks­bank Deiss­lin­gen den Ver­ein auch wei­ter­hin als Mit­glied unter­stüt­zen wer­de. Geplant ist zudem vor der nächs­ten Flug­sai­son ein Akti­ons­tag in den Räu­men der Bank, um auf die Arbeit des Ver­eins auf­merk­sam zu machen. „Wir benö­ti­gen pro Jahr etwa 130.000 Euro für den Flug­be­trieb und sind daher stets auf Spen­den und Mit­glieds­bei­trä­ge ange­wie­sen“ sag­te Hells­tern.