DUNNINGEN (him) – Bei einem sehr schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der Umge­hungs­stra­ße bei Dun­nin­gen sind am frü­hen Nach­mit­tag drei Men­schen zum Teil schwer ver­letzt wor­den. Eine Unfall­be­tei­lig­te wur­de mit lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen geflo­gen.

Der Unfall hat­te sich gegen 14.30 Uhr auf gera­der Stre­cke zwi­schen den Abfahr­ten Rich­tung See­dorf und Dun­nin­gen-Ost ereig­net. Ein 71-jäh­ri­ger Mer­ce­des­fah­rer war aus Rich­tung Schram­berg kom­mend auf die Gegen­fahr­bahn gera­ten und ist mit einem ent­ge­gen kom­men­den Audi zusam­men­ge­prallt. Der 69-jäh­ri­ge Fah­rer in die­sem Auto wur­de leich­ter ver­letzt. Sei­ne Mit­fah­re­rin und der Mer­ce­des-Fah­rer wur­den in ihren Autos ein­ge­klemmt und muss­ten von den Feu­er­wehr­leu­ten befreit wer­den.

Wes­halb der Auto­fah­rer von sei­ner Fahr­bahn abkam, stand am Nach­mit­tag noch nicht fest. Die Poli­zei bit­tet Zeu­gen, die das Unfall­ge­sche­hen beob­ach­tet haben oder Anga­ben zu der Fahr­wei­se der Betei­lig­ten vor dem Unfall­ge­sche­hen machen kön­nen, sich mit der Ver­kehrs­po­li­zei in Zim­mern, Tel. 0741/34879–0, in Ver­bin­dung zu set­zen. Die bei­den total beschä­dig­ten Autos hat die Poli­zei sicher­ge­stellt.

Meh­re­re Not­ärz­te, Ret­tungs­a­ni­tä­ter und Hel­fer küm­mer­ten sich um die Ver­letz­ten, die in ihren Autos ein­ge­klemmt waren. Zur Ber­gung der schwer Ver­letz­ten waren zahl­rei­che Feu­er­wehr­leu­te im Ein­satz. Die Schram­ber­ger Feu­er­wehr unter­stütz­te mit dem Rüst­wa­gen.

Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber brach­te die lebens­ge­fähr­lich Ver­letz­te ins Kli­ni­kum. Auch ein Poli­zei­hub­schrau­ber war gekom­men, um den Unfall­ort aus der Luft  zu foto­gra­fie­ren. Die Bun­des­stra­ße war meh­re­re Stun­den für den Durch­gangs­ver­kehr gesperrt. Der Scha­den beläuft sich nach Anga­ben der Poli­zei auf etwa 25.000 Euro.