Schüler erhalten Einblick in Pflegeübungen. Foto: pm

ROTTWEIL – Zu einem Infor­ma­ti­ons­tag über die Zwei­jäh­ri­gen Berufs­fach­schu­len hat­te die Nell-Bre­u­ning Schu­le die umlie­gen­den Haupt- und Werk­re­al­schu­len sowie Real­schu­len ein­ge­la­den. Abtei­lungs­lei­ter Dr. Wen­de­lin Haag begrüß­te die in gro­ßer Anzahl erschie­ne­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Er stell­te den Jugend­li­chen die drei Pro­fi­le der Zwei­jäh­ri­gen Berufs­fach­schu­le vor, die an der Nell-Bre­u­ning Schu­le ange­bo­ten wer­den.

Im Pro­fil Haus­wirt­schaft und Ernäh­rung liegt der Schwer­punkt auf den Fächern Ernäh­rungs­leh­re, Erzie­hungs­leh­re, Wirt­schafts­leh­re, Wohn­leh­re, Nah­rungs­zu­be­rei­tung und Textilarbeit/Werken.

In der Berufs­fach­schu­le für Gesund­heit und Pfle­ge bil­den die Fächer Bio­lo­gie, Ernäh­rungs­leh­re, Pfle­ge­theo­rie und Wirt­schafts­leh­re zusam­men den Ver­bund der Berufs­fach­li­chen Kom­pe­tenz. Im prak­ti­schen Bereich wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in den Fächern Labor­tech­no­lo­gie, Text­ver­ar­bei­tung, Pfle­ge­übun­gen und Nah­rungs­zu­be­rei­tung auf einen Beruf im sozia­len bzw. pfle­ge­ri­schen Bereich vor­be­rei­tet.

Die Wirt­schafts­schu­le ver­mit­telt den Jugend­li­chen Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten im kauf­män­ni­schen Bereich. So wer­den bei­spiels­wei­se im Fach Volks- und Betriebs­wirt­schaft mit Rech­nungs­we­sen die Geschäfts­pro­zes­se Ein­kauf und Ver­kauf umfas­send behan­delt.

Allen drei Berufs­fach­schu­len gemein­sam ist, dass sie zur Mitt­le­ren Rei­fe füh­ren. Nach erfolg­rei­chem Abschluss haben die Jugend­li­chen die Mög­lich­keit, eine Berufs­aus­bil­dung zu begin­nen oder eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le mit dem Ziel der Fach­hoch­schul­rei­fe oder des Abiturs zu besu­chen.

Einen brei­ten Raum nahm die Vor­stel­lung der ver­schie­de­nen Unter­stüt­zungs­sys­te­me an der Nell-Bre­u­ning Schu­le ein. Ange­fan­gen vom Jugend­be­glei­ter­pro­gramm, über das SMV-Ange­bot „Schü­ler hel­fen Schü­lern“ und den Mathe­ma­tik-Crash­kurs für die Prü­fungs­klas­sen bis zur inten­si­ven Betreu­ung durch Frau Jen­dry­sik im Rah­men der Jugend­be­rufs­hil­fe und Schul­so­zi­al­ar­beit. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung des schul­ei­ge­nen För­der­ver­eins wer­den außer­dem zusätz­li­che Mathe­ma­tik- und Sprach­för­der­stun­den ange­bo­ten.

Im Anschluss an die Vor­stel­lung der Zwei­jäh­ri­gen Berufs­fach­schu­le hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit, am Unter­richt teil­zu­neh­men. Die Jugend­li­chen erhiel­ten Ein­bli­cke in die Übungs­fir­ma sowie in den Fächern Volks- und Betriebs­wirt­schafts­leh­re mit Rech­nungs­we­sen, in die Buch­hal­tungs­soft­ware Navi­si­on, in Pfle­ge­übun­gen, in Ernäh­rungs­leh­re sowie in Nah­rungs­zu­be­rei­tung. Dabei waren ihnen Schü­ler­pa­ten zur Sei­te gestellt, die sie in die ent­spre­chen­den Fach­räu­me beglei­te­ten und für Fra­gen zur Ver­fü­gung stan­den.

Dr. Wen­de­lin Haag ver­ab­schie­de­te die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit der drin­gen­den Bit­te, den Bewer­bungs­schluss am 1. März zu beach­ten und, falls sie eine Zusa­ge für die Zwei­jäh­ri­ge Berufs­fach­schu­le erhal­ten soll­ten, das rest­li­che Schul­jahr mit vol­lem Enga­ge­ment anzu­ge­hen.