Das vermisste Pferd. Foto: privat

Vor gut 14 Tagen ist der Fuchs­wal­lach Tarik als ver­misst gemel­det wor­den. Auch die Poli­zei schal­te­te sich in die Suche nach dem Tier ein. Nun die schreck­li­che Gewiss­heit: Das Pferd ist von sei­nen Besit­zern iden­ti­fi­ziert wor­den. Es war tot an einem Neckar­wehr bei Dei­zi­sau im Land­kreis Ess­lin­gen ent­deckt wor­den.

Seit 19. Janu­ar ist Tarik ver­misst wor­den. Der knapp 22-jäh­ri­ge Fuchs­wal­lach stand damals nicht mehr auf sei­ner Wei­de beim Hof Lam­precht zwi­schen Sulz und Aistaig im Kreis Rott­weil. Die Umstän­de sei­nes Ver­schwin­dens gal­ten als völ­lig unklar. Der Hof Lam­precht steht etwa auf hal­ber Stre­cke zwi­schen den bei­den Gemein­den. Die Wei­de, auf der Tarik stand, ist an drei Sei­ten ein­ge­zäunt, zum Neckar hin offen.

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”Der Brau­ne”, wie die Poli­zei das Tier zwi­schen­zeit­lich lie­be­voll genannt hat, ist dann mög­li­cher­wei­se vom Hoch­was­ser füh­ren­den Fluss mit­ge­ris­sen wor­den. Das Pferd ist dem­nach ertrun­ken. Die Ver­mu­tung hat­te jeden­falls schon weni­ge Tage nach sei­nem Ver­schwin­den im Raum gestan­den.

Die Besit­zer haben eine gro­ße, pri­va­te Such­ak­ti­on gestar­tet. Zu Fuß und mit Such­hun­den, mit Droh­nen und mit Quads haben die Hel­fer etwa das Neckar­ufer abge­sucht und  angren­zen­den Wäl­der durch­kämmt. Bis zum 5. Febru­ar ohne jeden Erfolg. Inzwi­schen ist auch ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet wor­den.

Dei­zi­sau liegt etwa 90 Kilo­me­ter fluss­ab­wärts, von Sulz aus gese­hen.

Tariks Besit­ze­rin schreibt nun auf Face­book:

Update Mon­tag 05.01.2018: Trau­ri­ge Gewiss­heit- heu­te um 17 Uhr haben wir Tarik am Wehr in Dei­zi­sau iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Lei­der hat unser altes Männ­lein sei­nen 22. Geburts­tag nicht mehr erle­ben dür­fen. Wir wer­den ihm einen wür­de­vol­len Abschied berei­ten und ihn ein­äschern las­sen! Ich dan­ke euch ganz herz­lich für die Abtei­lun­gen und vie­le posi­ti­ve Gedan­ken die mich zu sei­ner Suche ange­trie­ben haben und letzt­end­lich zu sei­nem Auf­fin­den bei­getra­gen haben. Die ein­ge­gan­ge­nen Spen­den wür­de ich ger­ne dem betei­lig­ten Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu Gute kom­men las­sen. Soll­te jemand sei­ne Spen­de zurück­er­stat­tet haben wol­len, ger­ne eine PN an mich, dann ermög­li­chen wir dies natür­lich auch. Dan­ke für eure tol­le Unter­stüt­zung!!!