Familientragödie in Oberndorf: Ermittlungen laufen in alle Richtungen

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Foto: SDMG

Nach dem gewalt­sa­men Tod eines 52-jäh­ri­gen Fami­li­en­va­ters in Obern­dorf-Aistaig am Sonn­tag lau­fen die Ermitt­lun­gen von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft wei­ter in jede Rich­tung. Das bestä­tig­ten Pres­se-Staats­an­walt Frank Grund­ke und das Tutt­lin­ger Lage- und Füh­rungs­zen­trum der Poli­zei auf Nach­fra­ge der NRWZ. Bei­de machen noch kei­ner­lei Anga­ben über einen mög­li­chen Tat­her­gang und wol­len sich im Ver­lauf des Tages äußern. Die Ermitt­lun­gen gestal­te­ten sich schwie­rig, war zu hören. Am heu­ti­gen Mon­tag wür­den sie wie­der auf­ge­nom­men. Bei der Blut­tat in Aistaig wur­den die 49-jäh­ri­ge Frau und der 13-jäh­ri­ge Sohn des Getö­te­ten schwer ver­letzt. Hin­weis: Es gibt eine aktu­el­le­re Mel­dung zum The­ma.

Zu einem schreck­li­chen Ereig­nis kam es laut Poli­zei  am Sonn­tag­vor­mit­tag in einem Wohn­ge­biet in Obern­dorf. In einem Ein­fa­mi­li­en­haus fan­den Poli­zei­be­am­te einen toten 52-jäh­ri­gen Mann vor. Außer­dem tra­fen die Beam­ten eine stark blu­ten­de 49-jäh­ri­ge Frau sowie einen 13-jäh­ri­gen Jun­gen an, der eben­falls schwe­re Ver­let­zun­gen auf­wies. Eine Fami­lie. Es hat sich offen­bar ein töd­li­ches Dra­ma oder Ver­bre­chen abge­spielt. Der Tote und die bei­den Ver­letz­ten sol­len nach Medi­en­be­rich­ten kei­ne Schuss­ver­let­zun­gen auf­wei­sen.

Schreck­li­cher Fund: In die­sem Haus im Obern­dor­fer Teil­ort Aistaig sind am Sonn­tag eine männ­li­che Lei­che und zwei Schwer­ver­letz­te gefun­den wor­den, dar­un­ter ein Kind. Fotos: SDMG

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Wie die Poli­zei inzwi­schen erklärt hat, han­delt es sich bei den drei Per­so­nen um eine Fami­lie, die das Ein­fa­mi­li­en­haus in Aistaig bewohnt. Der Not­ruf soll über den Ret­tungs­dienst ein­ge­gan­gen sein, so Medi­en­be­rich­te. Ein Bekann­ter der Fami­lie hat ihn dem­nach abge­setzt.

Über Hin­ter­grün­de oder Moti­ve der tra­gi­schen Tat lie­gen bis­lang kei­ne Erkennt­nis­se vor. Staats­an­walt­schaft und Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on Rott­weil haben die ers­ten Unter­su­chun­gen ein­ge­lei­tet und ermit­teln in alle Rich­tun­gen. Es gebe kei­nen neu­en Ermitt­lungs­stand, tei­len Staats­an­walt­schaft und Poli­zei der NRWZ am Mon­tag­mor­gen mit.

Beim Toten soll es sich um einen Hand­wer­ker­meis­ter han­deln. Nach Medi­en­be­rich­ten betrieb er ein Bau­ge­schäft im benach­bar­ten Horb.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft wur­de ein Gerichts­me­di­zi­ner mit ers­ten Unter­su­chun­gen am Tat­ort beauf­tragt.

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