Schülerinnen im Redaktionsstudio, Abteilung „Bildregie“ beim ZDF. Foto: pm

ROTTWEIL – Alle Klassen des Biotechnologischen Gymnasiums (BTG), des Wirtschaftsgymnasiums (WG) und des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums (SG) erlebten während einer dreitägigen Studienfahrt in und um Frankfurt am Main Unterrichtsinhalte praxisnah. Dabei wurde in der Planung auf ein vielfältiges Angebot geachtet, welches die verschiedenen Profile dieser Klassen berücksichtigte.

Bereits auf der Hinfahrt erlebten die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums bei Mercedes in Sindelfingen und Audi in Nackarsulm Betriebswirtschaft hautnah. In Frankfurt stand außerdem ein Besuch der Deutschen Bundesbank auf dem Programm.

Die Schüler des Biotechnologischen Gymnasiums besuchten unter anderem das Stammwerk der BASF in Ludwigshafen, das mit einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt darstellt. Davon konnten sich die Schüler bei einer Werksrundfahrt selbst überzeugen.

Die Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums begaben sich im Dialogmuseum in Frankfurt auf eine spannende Reise in die Welt der Sehbehinderten. Dort konnten die Schüler am eigenen Körper erleben, wie man seine Umgebung auch mit anderen Sinnen wahrnehmen kann.

Ein gemeinsamer Anlaufpunkt für alle Klassen war der Ausflug in die Welt der Medien beim ZDF in Mainz. Bei einer Führung durch Sendegebäude und Studios durften die Schüler einen Blick hinter die Kulissen des Fernsehgeschäfts werfen und die Entstehung einer Nachrichtensendung mitverfolgen. Danach waren die Schüler bei der Sendung „Hallo Deutschland“ live dabei. Ein echtes Highlight war auch der Besuch der Fraport-AG, Betreiber des Frankfurter Flughafens, wo die Schüler direkten Einblick in die logistischen Abläufe eines großen europäischen Flughafens erhielten.

Nach dem anstrengenden Tagesprogramm mobilisierten die angehenden Abiturienten alle Kräfte, um auch noch das Frankfurter Nachtleben in Bars und Kneipen kennen zu lernen.