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Montag, 24. Februar 2020

Schwerer Unfall zwischen Dunningen und Seedorf +++ aktualisiert

Zwei Schwerverletzte / Vermisstensuche war Fehlalarm

Nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen Dunningen und Seedorf wurde zunächst auch eine Person gesucht. Nach dem aktuellen Stand (Donnerstag, 7 Uhr) erlitt die mutmaßliche Unfallverursacherin, eine 30-jährige Autofahrerin, schwere Verletzung. Der 18-jährige Fahrer im anderen Auto wurde ebenfalls verletzt. Eine dritte Person war nicht beteiligt, eine Suche nach ihr konnten die Rettungskräfte gegen 22 Uhr beenden.

Zunächst  hatte es geheißen, neben der jungen Frau hätten zwei weitere Personen Schocks erlitten und  eine vierte Person, möglicherweise der Fahrer eines der beteiligten Autos, sei weggelaufen.

Der Unfall hatte sich gegen 18.35 Uhr am Donnerstagabend ereignet. Wahrscheinlich war  das Auto der 30-Jährigen, die von Seedorf kam, auf die Gegenfahrbahn geraten und ist mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Zunächst war gemeldet worden, Personen seien im Auto eingeklemmt. Deshalb rückten Dunninger Feuerwehrleute aus. Es sei aber niemand eingeklemmt gewesen, so Kreisbrandmeister Mario Rumpf.

Um nach dem Vermissten zu suchen, hat die Polizei einen Suchhund eingesetzt. Auch ein Polizeihubschrauber sollte kommen, hatte aber wegen des schlechten Wetters mit Schneetreiben wieder abgedreht. Mit Hilfe von Polizeihunden und Drohnen suchte man bis gegen 22 Uhr nach dem Vermissten. Die Drohnen seien mit Wärmebildkameras ausgestattet, erläuterte Rumpf. 

Die Vermisstensuche hatten die Rettungskräfte gestartet, weil die 30-Jährige nach dem Unfall auf dem Beifahrersitz lag. Unter Schock habe sich ausgesagt, sie sei nicht gefahren, so die Polizei. Sie sei mit dem Rettungswagen in eine Unfallklinik gebracht worden. Ihre eigene Aussage habe die Frau dann später korrigiert. Auch Familienangehörige hätten bestätigt, dass sie allein im Auto sass. Daraufhin habe man gegen 22 Uhr die Suchaktion abgebrochen.

Vor Ort waren drei Rettungswagen und ein Notarzt,  die Feuerwehren aus Dunningen und Rottweil waren mit sieben Fahrzeugen und 40 Mann an der Unfallstelle.

Die Strecke zwischen Dunningen und Seedorf war am Abend bis 21 Uhr wegen der Unfallaufnahme und Spurensicherung gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden an den beteiligten Autos auf etwa 7000 Euro.

 

 

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