Schwerer Unfall zwischen Dunningen und Seedorf. Fotos: him

Nach einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall zwi­schen Dun­nin­gen und See­dorf wur­de zunächst auch eine Per­son gesucht. Nach dem aktu­el­len Stand (Don­ners­tag, 7 Uhr) erlitt die mut­maß­li­che Unfall­ver­ur­sa­che­rin, eine 30-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin, schwe­re Ver­let­zung. Der 18-jäh­ri­ge Fah­rer im ande­ren Auto wur­de eben­falls ver­letzt. Eine drit­te Per­son war nicht betei­ligt, eine Suche nach ihr konn­ten die Ret­tungs­kräf­te gegen 22 Uhr been­den.

Zunächst  hat­te es gehei­ßen, neben der jun­gen Frau hät­ten zwei wei­te­re Per­so­nen Schocks erlit­ten und  eine vier­te Per­son, mög­li­cher­wei­se der Fah­rer eines der betei­lig­ten Autos, sei weg­ge­lau­fen.

Der Unfall hat­te sich gegen 18.35 Uhr am Don­ners­tag­abend ereig­net. Wahr­schein­lich war  das Auto der 30-Jäh­ri­gen, die von See­dorf kam, auf die Gegen­fahr­bahn gera­ten und ist mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Auto kol­li­diert. Zunächst war gemel­det wor­den, Per­so­nen sei­en im Auto ein­ge­klemmt. Des­halb rück­ten Dun­nin­ger Feu­er­wehr­leu­te aus. Es sei aber nie­mand ein­ge­klemmt gewe­sen, so Kreis­brand­meis­ter Mario Rumpf.

Um nach dem Ver­miss­ten zu suchen, hat die Poli­zei einen Such­hund ein­ge­setzt. Auch ein Poli­zei­hub­schrau­ber soll­te kom­men, hat­te aber wegen des schlech­ten Wet­ters mit Schnee­trei­ben wie­der abge­dreht. Mit Hil­fe von Poli­zei­hun­den und Droh­nen such­te man bis gegen 22 Uhr nach dem Ver­miss­ten. Die Droh­nen sei­en mit Wär­me­bild­ka­me­ras aus­ge­stat­tet, erläu­ter­te Rumpf. 

Die Ver­miss­ten­su­che hat­ten die Ret­tungs­kräf­te gestar­tet, weil die 30-Jäh­ri­ge nach dem Unfall auf dem Bei­fah­rer­sitz lag. Unter Schock habe sich aus­ge­sagt, sie sei nicht gefah­ren, so die Poli­zei. Sie sei mit dem Ret­tungs­wa­gen in eine Unfall­kli­nik gebracht wor­den. Ihre eige­ne Aus­sa­ge habe die Frau dann spä­ter kor­ri­giert. Auch Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge hät­ten bestä­tigt, dass sie allein im Auto sass. Dar­auf­hin habe man gegen 22 Uhr die Such­ak­ti­on abge­bro­chen.

Vor Ort waren drei Ret­tungs­wa­gen und ein Not­arzt,  die Feu­er­weh­ren aus Dun­nin­gen und Rott­weil waren mit sie­ben Fahr­zeu­gen und 40 Mann an der Unfall­stel­le.

Die Stre­cke zwi­schen Dun­nin­gen und See­dorf war am Abend bis 21 Uhr wegen der Unfall­auf­nah­me und Spu­ren­si­che­rung gesperrt. Die Poli­zei schätzt den Scha­den an den betei­lig­ten Autos auf etwa 7000 Euro.