KREIS ROTTWEIL – Nach den Neu­wah­len im März wol­len der Vor­stand des Kreis­se­nio­ren­rats Rott­weil mit dem neu­en Vor­sit­zen­den Egon Kal­ba­cher an der Spit­ze sowie der per­so­nell stark ver­än­der­te bera­ten­de Aus­schuss das brei­te und so viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben­feld „Senio­ren­ar­beit“ noch inten­si­ver bear­bei­ten. Auf Anre­gung des Vor­sit­zen­den wur­den die sechs Pro­jekt­grup­pen „Jubi­lä­um“, „Inter­net“, „Kreis­se­nio­ren­plan“, „Pfle­ge“, „Kreis­se­nio­ren­rat & Kom­mu­ne & Bar­rie­re­frei­heit“ sowie „Alter-Gesund­heit-Bewe­gung“ gebil­det, um die­ses Ziel zu errei­chen.

In den ver­gan­ge­nen Vor­stands- und Aus­schuss­sit­zun­gen haben die Pro­jekt­grup­pen „Jubi­lä­um“, „Kreis­se­nio­ren­rat & Kom­mu­ne & Bar­rie­re­frei­heit“ und „Pfle­ge“ einen ers­ten Über­blick über ihre Arbeit gege­ben. Die Pro­jekt­grup­pe „Jubi­lä­um“ (Regi­na Stei­mer, Egon Kal­ba­cher, Mat­thi­as Kohl­ha­se, Peter Wolf, Johan­nes Jäger) ist gera­de mit Hoch­druck dabei, das Jubi­lä­um „25 Jah­re Kreis­se­nio­ren­rat Rott­weil“ vor­zu­be­rei­ten. Der Jubi­lä­ums-Fest­akt wird am Frei­tag, 11. Okto­ber, im Jugend­stil­saal des Vin­zenz-von-Paul-Hos­pi­tals statt­fin­den. Der­zeit arbei­ten die Mit­glie­der der Pro­jekt­grup­pe die Geschich­te des Kreis­se­nio­ren­rats Rott­weil für die Fest­bro­schü­re, die der Kreis­se­nio­ren­rat anläss­lich des Jubi­lä­ums her­aus­ge­ben will, auf.

Die Pro­jekt­grup­pe „Kreis­se­nio­ren­rat & Kom­mu­ne & Bar­rie­re­frei­heit“ (Mat­thi­as Kohl­ha­se, Bet­ti Tufent­sam­mer, Hans-Peter Storz, Robert Häring, Hel­mut Rohm) hat sich zunächst die Aus­wer­tung der Fra­ge­bö­gen, die im Rah­men der Aus­ar­bei­tung des Kreis­se­nio­ren­plans an die Kom­mu­nen des Krei­ses ver­schickt wor­den waren, vor­ge­nom­men. Außer­dem wid­me­te sich die Grup­pe dem Fra­ge, wie sich die Netz­wer­ke künf­tig koor­di­nie­ren las­sen. Dies­be­züg­lich will man das per­sön­li­che Gespräch mit Ver­tre­tern der Gemein­den suchen. Im Vor­der­grund sol­len dabei die The­men „Ver­ein­sa­mung von älte­ren Men­schen“ und „bezahl­ba­rer Wohn­raum“ ste­hen.

Die Pro­jekt­grup­pe „Pfle­ge“ (Mar­ga­ri­tha Wol­ber, Paul Bro­g­ham­mer, Irma Schwel­lin­ger, Hele­ne Eyth) befass­te sich bis­lang mit den The­men „Pfle­ge­si­tua­ti­on sta­tio­när und daheim“, „akti­vie­ren­de Haus­be­su­che“, „Besuchs­diens­te zu Hau­se“, „Hos­piz-Situa­ti­on“, „Ärzt­li­che Ver­sor­gung im Land­kreis und in den Hei­men“, „Pfle­ge­stütz­punkt“ und „Nach­bar­schafts­hil­fe“. Die Grup­pen­mit­glie­der stell­ten hier­bei fest, dass es in den meis­ten Kreis­kom­mu­nen hilf­reich wäre, wenn dort ein soge­nann­ter Küm­me­rer bezie­hungs­wei­se Senio­ren­be­auf­trag­ter bestehen­de Ange­bo­te zusam­men­füh­ren und koor­di­nie­ren wür­de.

Egon Kal­ba­cher zeig­te sich dann auch zufrie­den, dass sich sämt­li­che Vor­stands- und Aus­schuss­mit­glie­der in einer oder meh­re­ren Pro­jekt­grup­pen enga­gier­ten und die Arbeit in den Grup­pen bereits gut ange­lau­fen sei.