Tödlicher Arbeitsunfall in Hardt

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Tragischer Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Hardt. Beim Ausbaggern einer Baugrube in einer ehemaligen Scheune ist ein 31-jähriger Mann ums Leben gekommen.Fotos: him

HARDT (him) – Am Montagmorgen hat sich am Obertischnecker Weg auf dem Hardt ein  tragischer Arbeitsunfall auf einer Baustelle ereignet. Ein Baggerfahrer war beim Ausbaggern einer Grube in einer ehemaligen Scheune mit seinem Kleinbagger in die Grube gestürzt. Dabei hatte der etwa anderthalb Tonnen schwere Bagger den 31-Jährigen erschlagen.

Um 8.32 Uhr hatten andere auf der Baustelle Beschäftigte die Feuerwehr alarmiert.  Sie hatten versucht, mithilfe einer Forstseilwinde und eines Traktors den Bagger vom Verunglückten anzuheben, was aber misslang.

Verzweifelter Rettungsversuch mit Traktor und Seilwinde.

Die Feuerwehrleute aus Hardt, Schramberg und Sulgen haben dann mit einem Kettenzug den Bagger so weit angehoben, dass der Verunglückte geborgen werden konnte. Zuvor hatte der Notarzt den Tod des Baggerfahrers festgestellt. Nach Angaben des Hardter Feuerwehrkommandanten Klaus Haberstroh waren 16 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen  vor Ort.

Traurige Aufgabe: Feuerwehrleute nach der Bergung des Verunglückten.

Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Aus Schramberg war die große Drehleiter gekommen, in der Annahme, aus einer offenen Baugrube müsse eine Person gerettet werden. Auch zwei Notfallnachsorger waren gekommen, um die Angehörigen und die Helfer zu betreuen. Ein Unfallsachverständiger untersucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft die genaue Unfallursache. Auch die Berufsgenossenschaft ist laut Polizei eingeschaltet.

Hinweis: Wir wollten mit der Veröffentlichung warten, bis sicher die Angehörigen des Opfers informiert sind. Nachdem aber an anderer Stelle bereits berichtet wurde, macht Abwarten leider keinen Sinn mehr. Red.