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Mittwoch, 23. September 2020

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Soziale Kompetenzen machen den Unterschied

VILLINGENDORF – Wer in Ausbildung und Beruf dauerhaften Erfolg haben möchte, sollte neben den fachlichen Fähigkeiten auch über soziale Kompetenzen verfügen. Führt man sich im Geschäft wie der berühmte Elefant im Porzellanladen auf, wird es früher oder später zu massiven Problemen kommen. Umfragen belegen regelmäßig, dass das „Teamplaying“ und die damit verbundene zwischenmenschliche Kommunikation genauso wichtig sind wie das eigentliche Fachwissen.

Soziologen sprechen in diesem Zusammenhang auch von Soft Skills, die sich in die drei Bereiche soziale Kompetenzen (kommunizieren, kooperieren, interagieren), personale Kompetenzen (Selbstbewusstsein, Selbstreflexion, Selbstkritik) und methodische Kompetenzen (Ausdauer, Selbstdisziplin, Fähigkeiten zur Problemlösung) einteilen lassen. Hard Skills sind dagegen klar definierte Fachkompetenzen, für die man einen Nachweis hat (Zeugnisse, Zertifikate).

Ein Schreiner benötigt beispielsweise sowohl Hard Skills als auch Soft Skills, um einen Tisch zu bauen. Er muss einerseits das fachliche Wissen anwenden, was er wie und wann mit welchen Werkzeugen anstellt. Dazu kommen andererseits aber auch weiche Faktoren wie Disziplin, Ausdauer und Teamfähigkeit, um den Prozess zielgerichtet mit der erforderlichen Qualität abschließen zu können.

Jeder Mensch besitzt Soft Skills – nur eben nicht immer die gleichen. Je nach Job und Branche haben die Arbeitgeber oft völlig unterschiedliche Präferenzen. Der eine hält Belastbarkeit für unverzichtbar, der andere legt mehr Wert auf Kreativität und Eigeninitiative. Bewerber müssen bei ihrer Vorbereitung auch solche sozialen Faktoren berücksichtigen – denn wer bekommt am Ende den Zuschlag? In der Regel ist es die Person, die aus Sicht der Personaler mutmaßlich am besten ins bestehende Team passt. Ein negativer Auftritt während eines Bewerbungsgesprächs kann unter Umständen die besten Hard Skills vergessen machen.

Knapp 40 Abschlussschüler der GWRS Villingendorf konnten jüngst das mehrtägige Seminar „Kompetenz- und Alltagstraining“ durchlaufen. Bereits seit 2014 besteht im Rahmen der Berufsorientierung eine Kooperation mit der Rottweiler Tanzschule Herzig als externer Bildungspartner. Inhaber Jochen Hermann, für den die Beachtung und der bewusste Umgang mit Soft Skills zum täglichen Brot gehören, leitete diesen Workshop mit den Schwerpunkten Alltagsvorbereitung, Erster Eindruck, Körperhaltung/-sprache, Mimik/Gestik, Vertrauen geben/empfangen, Verhalten in unterschiedlichen Situationen und persönliche Zielsetzungen. Dabei knüpfte er stets bei den bisherigen Erfahrungen der Jugendlichen an, zeigte über konkrete Beispiele aus dem Alltag die Relevanz der angesprochenen Kompetenzen auf und ermöglichte über handlungsorientierte Lernarrangements zahlreiche Aha-Momente für die Schüler. „Dass Hard- und Soft Skills zusammengehören, muss man selbst erleben“, betonte Hermann. Entsprechend folgten auf kurze Phasen des Inputs stets gut vorbereitete Aktivitäten, um allen Teilnehmern einen nachhaltigen Erkenntnisgewinn zu ermöglichen.

Nach fünf intensiven Terminen fällt bei den Jugendlichen das Fazit mehrheitlich positiv aus. „Ich weiß jetzt viel besser, wo Fallen lauern können und versuche mich und die anderen bewusster wahrzunehmen“, freute sich eine Schülerin. „Augen auf“, ergänzte ihr Kumpel, „mir waren die anderen immer egal. Da achte ich jetzt drauf!“. Diese Aussagen passen zur Erkenntnis des Pädagogen und Dichters Johann Jakob Mohr: „Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor den Füßen liegt“. In diesem Sinne soll die langjährige Kooperation zwischen der GWRS Villingendorf und der Tanzschule Herzig fortgeführt werden.

 

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