Der SPD-Kreisvorsitzende Torsten Stumpf. Foto: SPD

KREIS ROTTWEIL (pm) – Seit zwei Jah­ren ist Tors­ten Stumpf Vor­sit­zen­der des SPD-Kreis­ver­bands Rott­weil. Nun gab es das ers­te Zeug­nis für den 40-jäh­ri­gen Deiß­lin­ger. Und das kann sich sehen las­sen: Bei sei­ner ers­ten Wie­der­wahl wur­de er laut SPD-Mit­tei­lung in gehei­mer Wahl ein­stim­mig im Amt bestä­tigt.

Rund 45 Minu­ten dau­er­te der ers­te Rechen­schafts­be­richt, den Tors­ten Stumpf in der „Son­ne“ in Schiltach abge­ge­ben hat. Dabei blick­te er auf eine Viel­zahl von Akti­vi­tä­ten zurück. So auf die Land­tags­wahl im Jahr 2016 und die Bun­des­tags­wahl vor weni­gen Wochen.

Auch außer­halb des Wahl­kampfs hat­te es zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen und Akti­vi­tä­ten gege­ben. So ist die SPD in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg näher zusam­men­ge­rückt. Dafür gab es vom Staats­an­zei­ger in der Kate­go­rie Land­krei­se für die drei Kreis­ver­bän­de Rott­weil, Tutt­lin­gen und Schwarz­wald-Baar sogar einen drit­ten Preis.

Zen­tra­le The­men in der Arbeit der Rott­wei­ler Kreis-SPD waren unter ande­rem Indus­trie 4.0 und die Fra­ge nach einem bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men, das auf sei­ne Vor- und Nach­tei­le abge­klopft wur­de. Bei einem The­men­abend ging es um das Ver­hält­nis zwi­schen Deutsch­land und der Tür­kei.

Auch wenn die Kreis-SPD kei­nen eige­nen Abge­ord­ne­ten im Bun­des­tag und im Land­tag hat, schau­ten die Abge­ord­ne­ten Dr. Johan­nes Fech­ner (Bun­des­tag) und Sabi­ne Wöl­f­le (Land­tag) regel­mä­ßig im Kreis Rott­weil vor­bei und infor­mier­ten sich unter ande­rem über die Unter­brin­gung von Asyl­be­wer­bern und das The­ma Pfle­ge im Kreis. Bei­de Abge­ord­ne­te ste­hen hin­ter dem Aus­bau der Gäu­bahn und der For­de­rung nach der Tal­um­fah­rung Schram­berg.

Wei­ter ver­tie­fen möch­te die SPD die Zusam­men­ar­beit mit den ande­ren aus der Arbei­ter­be­we­gung her­vor­ge­gan­ge­nen Orga­ni­sa­tio­nen im Kreis. So war man am Tag der Arbei­ter­be­we­gung betei­ligt, den die Natur­freun­de ange­sto­ßen hat­ten, trifft sich regel­mä­ßig zu Gesprä­chen mit der Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) und hält den Kon­takt zu den Gewerk­schaf­ten.

Über die Ent­wick­lung in der Kreis­kas­se infor­mier­te Jür­gen Lurk (Dun­nin­gen). Hans-Peter Storz (Dun­nin­gen), der die Kas­se zusam­men mit Arved Sass­nick (Rott­weil) geprüft hat­te, bestä­tig­te eine ein­wand­freie Kas­sen­füh­rung und bemerk­te: „Die SPD ist finan­zi­ell gut auf­ge­stellt.“

Der Vor­sit­zen­de der Kreis­tags­frak­ti­on, Bert­hold Kam­me­rer (Dun­nin­gen), gab einen Über­blick über die Arbeit der Kreis­tags­frak­ti­on. Nun wer­de es um die Fra­ge einer Sanie­rung, Reno­vie­rung oder Erwei­te­rung des Land­rats­amts gehen. Vor dem Hin­ter­grund von Indus­trie 4.0 inves­tiert der Kreis rund 20 Mil­lio­nen Euro in die Berufs­schu­len in Rott­weil und Schram­berg.

Ein wich­ti­ges The­ma war im Kreis auch das schnel­le Inter­net, das zum Jah­res­en­de für 95 Pro­zent der Kreis­be­völ­ke­rung zur Ver­fü­gung ste­hen soll. Aus­ge­schrie­ben hat der Land­kreis zehn neue Stel­len für Inte­gra­ti­ons­ma­na­ger. Dabei begrü­ßen die Sozi­al­de­mo­kra­ten das Sys­tem der dezen­tra­len Unter­brin­gung der Asyl­be­wer­ber im Land­kreis.

Bei den Wah­len wur­den neben dem Vor­sit­zen­den Tors­ten Stumpf, sei­ne Stell­ver­tre­ter Elke Ringl-Klank (Schram­berg) und Klaus Schätz­le (Sulz), sowie Kas­sie­rer Jür­gen Lurk (Dun­nin­gen), Schrift­füh­rer Wer­ner Klank (Schram­berg) und Pres­se­re­fe­rent Mir­ko Wit­kow­ski (Schram­berg) bestä­tigt.

Wegen des regen Inter­es­ses an einer Mit­ar­beit im Kreis­vor­stand, wur­de die Zahl der Bei­sit­zer von neun auf elf erhöht. Als Bei­sit­zer gewählt wur­den Alex­an­der Angst (Wel­len­din­gen), Bru­no Bant­le (Deiß­lin­gen), Gise­la Bur­ger (Vil­lin­gen­dorf), Isa­bel­la Cra­mer (Rott­weil), Jen­ny Pfis­ter (Bösin­gen), Heinz Plem­pe (Rott­weil), Hans-Jür­gen Ramusch­kat (Obern­dorf), Rei­ner Roth (Rott­weil), Ste­fa­nie Schmidt (Rott­weil), And­ree Weid­ner (Wel­len­din­gen) und Gün­ter Weist (Deiß­lin­gen).

Auf eige­nen Wunsch hin ver­ab­schie­det wur­den Erich Eisemann (Schiltach) und Trau­de Man­gold (Sulz). Kas­sen­re­vi­so­ren blei­ben Arved Sass­nick (Rott­weil) und Hans-Peter Storz (Dun­nin­gen).

Als Dele­gier­te für den Lan­des­par­tei­tag wur­den Tors­ten Stumpf (Deiß­lin­gen), Mir­ko Wit­kow­ski (Schram­berg) und Edith Graß­hoff (Rott­weil) gewählt. Ersatz­de­le­gier­ter ist Gün­ter Weist (Deiß­lin­gen).

Vor­sit­zen­der der Schieds­kom­mis­si­on ist Her­bert Zinell (Schram­berg). Als Stell­ver­tre­ter wur­den Mar­gret Span­nagel (Schram­berg) und Erwin Hau­ser (Sulz) gewählt. Bei­sit­zer sind hier Hans-Peter Faißt (Rott­weil), Maja Möl­ler (Schram­berg), Hans-Peter Stumpf (Deiß­lin­gen) und Rose­ma­rie Weist (Deiß­lin­gen).