Zwi­schen Dun­nin­gen und Zim­mern sind am Abend zwei Wagen fron­tal zusam­men gesto­ßen – eine Frau wur­de dabei ver­letzt. Sie wur­de, ent­ge­gen anders­lau­ten­der Mel­dun­gen, aber nicht in ihrem Wagen ein­ge­klemmt. Ein Ret­tungs­wa­gen war in einen Kleinst-Unfall bei Rott­weil ver­wi­ckelt. Die Stra­ßen­meis­te­rei habe alle Kräf­te im Ein­satz, teil­te sie mit.

Unfall auf der B 462 zwi­schen Zim­mern und Dun­nin­gen. Foto: gg

Tem­pe­ra­tu­ren um den Gefrier­punkt, Neu­schnee und Näs­se haben am Abend für extrem glat­te Stra­ßen im Raum Rott­weil gesorgt. Was zunächst nur ein Han­di­cap für schlecht aus­ge­rüs­te­te LKWs und Autos zu sein schien, ent­wi­ckel­te sich nach Ein­bruch der Dun­kel­heit zu gefähr­li­cher Tücke.

Der bis­lang schwers­te Unfall war ein Fron­tal­zu­sam­men­stoß, der sich gegen 19 Uhr auf der Bun­des­stra­ße 462 bei der Abfahrt Lacken­dorf ereig­net hat. Ein Audi und ein Cor­sa sind dabei aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che fron­tal zusam­men geprallt.

Ein Audi und ein Cor­sa sind bei Lacken­dorf inein­an­der geprallt. Foto: gg

Die Fah­re­rin des Klein­wa­gens wur­de dabei ver­letzt, zudem in ihrem Auto ein­ge­schlos­sen, weil die Tür sich nicht mehr öff­nen ließ. Die Feu­er­wehr ist hin­zu­ge­ru­fen wor­den, befrei­te die Frau. „Sie konn­te dann aber aus eige­ner Kraft aus­stei­gen”, so ein Feu­er­wehr­mann zur NRWZ. Der Fah­rer des Audis blieb offen­kun­dig unver­letzt.

Mit der Fah­rer­tür-Öff­nung war für die Rott­wei­ler Feu­er­wehr der Ein­satz bereits been­det, die vier ange­rück­ten Fahr­zeu­ge konn­ten umkeh­ren. Sie waren zur Unter­stüt­zung ihrer Kol­le­gen aus Zim­mern ange­rückt.

Die Bun­des­stra­ße war an dem Stre­cken­ab­schnitt, unter­stützt durch einen eisi­gen Wind, spie­gel­glatt. Den ange­rück­ten Ret­tungs­kräf­ten auch sei­tens des Roten Kreu­zes und der Poli­zei fiel es schwer, zu Fuß auf der eis­glat­ten Fahr­bahn zu gehen.

Der Stre­cken­ab­schnitt war nach dem Unfall gesperrt. Es bil­de­te sich jeweils ein län­ge­rer Rück­stau Rich­tung Dun­nin­gen bezie­hungs­wei­se zur Auto­bahn bei Zim­mern.

Erst­mel­dung gegen 18 Uhr und Reak­tio­nen der NRWZ.de-Leser:

Bereits zuvor hat es an der Abfahrt Zim­mern nahe des Rott­wei­ler Kran­ken­hau­es gekracht – aber nur leicht. Hier war ein Auto auf einen Ret­tungs­wa­gen gerutscht. Es habe kei­ne Ver­letz­ten gege­ben, teil­te ein Spre­cher der Poli­zei­di­rek­ti­on Tutt­lin­gen der NRWZ auf Nach­fra­ge mit.

Bereits um 18.10 ist der Poli­zei ein zwi­schen Zim­mern und Flöz­lin­gen lie­gen geblie­be­ner LKW gemel­det wor­den. Der Las­ter kam auf der schnee­glat­ten Fahr­bahn nicht mehr wei­ter.

Spä­ter hak­te die Poli­zei offen­bar bei der Stra­ßen­meis­te­rei in Zim­mern nach – alle Kräf­te sei­en im Ein­satz, hieß es von dort. Das heißt, die Streu­fahr­zeu­ge ver­su­chen, der Glät­te Herr zu wer­den.

Aktu­ell (Stand: 19 Uhr) sind der Poli­zei im Raum Rott­weil kei­ne wei­te­ren Unfäl­le gemel­det.