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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil St. Josef in Die­tin­gen wird für einen Tag zur Vil­la Pomo­do­ro

St. Josef in Dietingen wird für einen Tag zur Villa Pomodoro

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DIETINGEN - In der Gemein­de Die­tin­gen ist seit 2014 eine Ganz­ta­ges­grund­schu­le in Wahl­form mit einem viel­fäl­ti­gen Nach­mit­tags­an­ge­bot ein­ge­rich­tet wor­den. Ein über fünf Nach­mit­ta­ge gehen­des Pro­jekt „Jung trifft Alt“ fand jetzt mit dem sechs­ten Nach­mit­tag, dem „Toma­ten­fest,“ im AWO-Pfle­ge­heim St. Josef sei­nen Abschluss.

Leh­re­rin Dore­en Hum­mel und Ulla Bitt­ner vom Hos­piz­dienst Rott­weil hat­ten das Pro­jekt gemein­sam erar­bei­tet. Die Eltern der betei­lig­ten Erst- und Zweit­kläss­ler lie­ßen die Inter­net­such­ma­schi­nen ver­gan­ge­ne Woche heiß lau­fen, denn sie waren zu die­sem Toma­ten­fest nicht ganz grund­los ein­ge­la­den: natür­lich durf­ten sie alle Geschwis­ter der Grund­schü­ler mit­brin­gen, aber sie soll­ten jeweils auch ein „anders­ge­ar­te­tes“ Toma­ten­ge­richt mit im Gepäck haben. So wur­de es ein Fest mit reich­hal­tigs­tem Tos­­ka­­na-Buf­­fet und das Pfle­ge­heim zur Vil­la Pomo­do­ro.

Die Toma­te stand im Mit­tel­punkt, weil inner­halb des Pro­jekts die Schü­ler mit den Senio­ren von der Aus­saat bis zur Ern­te alle Teil­schrit­te gemein­sam erle­dig­ten: Aus­sä­en und Beschrif­ten von 12 Sor­ten, Her­an­zie­hen von über 160 Ein­zel-Pflän­z­chen, das Pikie­ren und spä­te­re Aus­pflan­zen, Dün­gen und Gie­ßen. Vie­le Pflan­zen wur­den ver­schenkt oder konn­ten die Schü­ler mit nach Hau­se neh­men. Aber natür­lich wur­de auch im Pfle­ge­heim von den Senio­ren bis zur Ern­te gegärt­nert.

Eine Attrak­ti­on für die Kin­der war der Dreh­or­gel­mann Jochen Sar­fert aus Locher­hof, der den Nach­mit­tag musi­ka­lisch beglei­te­te und zum Mit­sin­gen ein­lud. Er und sei­ne Frau arbei­ten eben­falls ehren­amt­lich beim Hos­piz­dienst Rott­weil mit.

Bevor das Buf­fet eröff­net wur­de, zeig­te die Lei­te­rin des Pfle­ge­heims, Inge Schap­lew­ski, die extra dazu aus ihrem Urlaub gekom­men war, mit dem Bea­mer die nach und nach ent­stan­de­nen Auf­nah­men. Dabei erläu­ter­ten die Kin­der mit gro­ßem Eifer und auch Stolz die über hun­dert Bil­der ihres Pro­jekts. Für die Eltern war es eine Freu­de, ihre Zög­lin­ge auch mal im Klas­sen­ver­band agie­ren sehen zu kön­nen.

Aus Ver­ei­nen kennt man es, dass wenn alle an einem Strang zie­hen, dann auch etwas bewegt wer­den kann. Aber die­ses Zusam­men­spiel doch sehr unter­schied­li­cher Grup­pen aus Leh­rern, Ehren­amt­li­chen, Eltern, Senio­ren und Kin­dern dürf­te bei­spiel­haft sein. Vie­les spricht dafür, dass das Pro­jekt in neu­er Form wei­ter­ge­führt wird; die Bereit­schaft dazu haben die Ver­ant­wort­li­chen bekräf­tigt.

 

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