Stiftungen der Kreissparkasse Rottweil schütten Erträge in Höhe von 12.000 Euro aus

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Die Kreissparkasse Rottweil ist nach Unternehmensangaben „ein tief im und mit dem Landkreis verwurzeltes Kreditinstitut, das Kundennähe pflegt und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort kennt“. So leitet die Bank eine Meldung über ihre neuesten Ausschüttungen an Vereine & Co. ein.

Seit jeher stehe die Sparkasse für verantwortungsvolles und zukunftsfähiges Handeln, heißt es in der Mitteilung weiter. Die drei Stiftungen der Kreissparkasse Rottweil zur Förderung innovativer Leistungen sowie zur Begabten- und Jugendförderung, die Stiftung für Kunst-, Kultur- und Denkmalpflege sowie die Stiftung für Soziales und Umwelt seien Teil dieser Verantwortung. Aus ihnen fließt nun Geld an verschiedene Einrichtungen.

Die mit insgesamt zehn Millionen Euro dotierten Stiftungen engagieren sich nach Angaben der Sparkasse für regionale Projekte und lokale Initiativen. Die jährlich aus diesem Stiftungskapital erwirtschafteten Zinserträge würden Projekten aus den Bereichen Jugend, Kunst, Kultur, Denkmalpflege sowie Soziales und Umwelt zugutekommen. Jetzt haben fünf Projekte aus dem Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Rottweil Zuwendungen in Höhe von 12.000 Euro erhalten. 

„Das letzte Mal, dass die Zuwendungen aus den Stiftungserträgen in Präsenz übergeben werden konnten, war im Dezember 2019. Das ist lange her. Umso erfreulicher ist es, dies heute wieder im Haus der Kreissparkasse Rottweil zu tun“, so der Vorsitzende des KSK-Vorstandes, Matthäus Reiser. 

Trotz dieser langen Pause seien jedes Jahr die Erträge aus den Stiftungen an ganz unterschiedliche Projekte vergeben worden. Im Jahr 2021 bot die Sparkasse etwa einen Online-Vereinswettbewerb an. „Die Idee war, dass die Stiftungen in der Zeit des Lockdowns der Vereinsarbeit von 20 Vereinen mit je 1000 Euro unter die Arme greifen“, so das Institut in seiner Pressemitteilung. Die Resonanz sei so groß gewesen, dass schnell klar wurde, dass die Gewinnsumme erhöht werden musste. Am Ende wurden 43.000 Euro ausgeschüttet und 43 Vereine der über 80 Bewerbungen von diesem Wettbewerb profitieren. 

Im Jahr 2022 werden folgende Projekte gefördert: 

Stiftung für Kunst-, Kultur- und Denkmalpflege

Förderverein Burgruine Wehrstein e. V. Sulz-Fischingen, Vertreter: Bruno Kaupp

Tief in die Vergangenheit der Burgruine Wehrstein möchte der Förderverein Burgruine Wehrstein e. V. Sulz-Fischingen eintauchen – die Geschichte der Burg Wehrstein und deren Bewohner soll erforscht werden. Das gewonnene Wissen wird dann in einem Buch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Für diese Publikation konnten die Mitglieder des Vereins ausgewiesene Experten und Forscher gewinnen. 

Zur Erscheinung dieses Geschichtsbuches trägt die Stiftung mit einem Beitrag von 2.000 Euro bei. 

Ortsverwaltung Aistaig, Vertreter: Frank Ade, Ortsvorsteher

Jahrhundert lange Geschichte spielt auch beim nächsten Projekt eine große Rolle. Das diesjährige Jubiläum zum 1250-jährigen Bestehen von Aistaig ist für die Ortsverwaltung Anlass, die zur 1200-Jahr-Feier 1972 erschienene Ortschronik fortzuschreiben. Seit geraumer Zeit arbeitet ein Autorenteam an der Herausgabe eines Buches. Die Aistaiger können gespannt sein auf 1250 Jahre Geschichte und Geschichten. 

Dieses Projekt wird mit 1.500 Euro unterstützt. 

Kulturforum Oberndorf g.e.V., Vertreterin: Manuela Kimmi

Der OberndorfSLAM entstand 2019 – ein Projekt, das Menschen unterschiedlichster Interessen, Herkunft und Alter mit einer bis dahin unbekannten Veranstaltungsform zusammenbringen soll. 

Ungewöhnliche Locations in der Oberndorfer Oberstadt bilden die Bühne für Künstlerinnen und Künstler jeglicher Couleur. So sollen Menschen, die sich normalerweise niemals begegnet wären, an Orten zusammengebracht werden, die sie womöglich nie besucht hätten. Kulturelle und künstlerische Schranken werden geöffnet. 

Zur Öffnung dieser Schranken steuert die Stiftung einen Betrag von 5.000 Euro bei. 

Stiftung für Soziales und Umwelt, Bund der katholischen Jugend (BDKJ) – Katholisches Jugendreferat Rottweil

Dem Müll wird der Kampf angesagt – ein Jahr lang sollen möglichst viele Clean-Up-Aktionen, Kleidertauschparties und Foodsharing-Cafés auf das Thema Müll/Müllvermeidung aufmerksam gemacht werden. Das Thema Nachhaltigkeit ist ein bei Jugendlichen sehr präsentes Thema. Das Projekt mit seinen vielen kleineren Teilprojekten findet in verschiedenen Gemeinden im Dekanat statt. 

Zur Durchführung dieses Umwelt-Projektes erhält das Katholische Jugendreferat Rottweil einen Betrag von 1.000 Euro. 

Gemeinde Villingendorf, Vertreter: Karl-Heinz Wachter, stv. Bürgermeister

Beim Villingendorfer Jugendforum wurde das Projekt zur Schaffung eines Fitness- und Generationenparks auf dem Gelände der bisherigen Halfpipe im Bereich des Sportplatzes mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Ein solcher Park soll für alle Interessierten ein Ort für Begegnung, Spaß und Sport sein. Bis es soweit ist braucht es jedoch großes Engagement von den Einwohnern und Gewerbebetrieben der Gemeinde. Auch die Stiftung der Kreissparkasse Rottweil für Soziales und Umwelt beteiligt sich mit einem Betrag in Höhe von 2.500 Euro an dieser tollen Idee und wünscht dem Projektteam gutes Gelingen bei der Realisierung.

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