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Sonntag, 24. Mai 2020
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    „Thank you for shooting – danke fürs Schießen“

    Der Weihnachtsmann mit  dem Gewehr G 36 im Arm und zwei Patronengürteln über der Schulter – das riecht nach Ärger. Und den gab es  in Oberndorf beim Weihnachtsmarkt. Der “Schwarzwälder Bote“ (SB) berichtete unter der Überschrift: „Friedensaktivisten provozieren“ vier Tage nach dem Ereignis, eine Gruppe habe sich die Teilnahme am Weihnachtsmarkt „erschlichen“ und sei des Platzes verwiesen worden. Sie hätten laut Berichten von Marktbesuchern im Weihnachtsmannkostüm mit Wasserspitzgewehren hantiert und Schokolade an Kinder verteilt. 

    Bilder einer umstrittenen Aktion in Oberndorf. Fotos: privat

    Die NRWZ hat ein wenig herumgefragt und herausgefunden: Bei der Aktion mit dem bewaffneten Weihnachtsmann handelte es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Künstlerin Hera und des Berliner „Kunst/AktivismusKollektivs Rocco und seine Brüder“. Jasmin Siddiqui, eine der Teilnehmerinnen, erzählt, dass die Gruppe sich mit sozialkritischen Themen beschäftige, etwa der massiven Videoüberwachung in Berliner U-Bahnhöfen oder der Wohnungsnot in der Hauptstadt. Aber auch die Rüstungsexportpolitik der Bundesrepublik habe sie empört. Dabei hätten sie sich „mit Heckler & Koch befasst, dem Exportführer des Todes mitten aus Deutschland: Oberndorf“. 

    Was auf dem Weihnachtsmarkt geschehen ist, berichtet der SB vom Hörensagen: Die Aktivisten hätten im Weihnachtsmannkostüm mit Wasserspitzgewehren hantiert und Schokolade an Kinder verteilt.  An einer Art Glücksrad habe „man mit einem Ball, der die Form einer Bombe oder einer Handgranate gehabt haben soll, auf Dosen oder Fotos werfen können, auf denen Heckler & Koch abgebildet war“.

    Warum, erklärt Siddiqui der NRWZ so: Kinder in Krisenregionen töteten und würden getötet, mit Infanteriegewehren aus Oberndorf. Sie seien nach Oberndorf gekommen, weil sie gespannt waren „auf ein Dorf, welches gemütlich in der Illusion der Idylle vor sich hin schlummert“. Es sei ein Schock für sie geworden, denn es schienen „alle stolz auf die hiesige Industrie zu sein“.

    Das Projekt auf dem Weihnachtsmarkt nannten sie „Thank you for shooting – danke fürs Schießen“. Mit ihrer Aktion wollten die Berliner herausfinden, wie die Menschen reagieren, wenn „sie mit Fake-Handgranaten Styroporblöcke in Aleppo-Optik umwerfen“, erzählt Siddiqui. Sie hätten gestaunt, „wie selbstverständlich die Kinder, aber auch die Erwachsenen damit umgehen. Eltern hätten sich über Babystrampler mit Einschusslöchern gefreut "und gratulierten ihren jugendlichen Kindern zu Treffern auf Kriegsruinen und Flüchtlingskinder.“

    Ihre Aktion beobachtete eine Hörfunkreporterin vom Deutschlandfunk. Anders als im „Schwarzwälder Boten“ berichtet  („Ein Fernsehteam des SWR hatten sie auch mitgebracht.“) hätten sie selbst die Kamera dabei gehabt, um die Aktion zu dokumentieren, versichert Siddiqui.

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    Dass man in Oberndorf auf derlei Aktionen nicht sonderlich erpicht ist, ist hinlänglich bekannt. So war auch diesmal die Reaktion vorhersehbar: Leute hätten sich bei der Polizei beschwert und Polizeibeamte hätten die Aktivisten gebeten, den Markt zu verlassen, schreibt die Zeitung. Der Ordnungsamtsleiter der Stadt Oberndorf, Josef Geray, sei „sehr befremdet“ gewesen, als er auf den Markt kam und ihm Menschen im Weihnachtsmannkostüm und mit Gewehrattrappen entgegen kamen. Die Verantwortlichen hätten keine Marktberechtigung gehabt und er habe sie des Platzes verwiesen.

    Auch die Berliner erinnern sich an den Auftritt der Oberndorfer Polizei: Die Beamten habe weniger gestört, dass ein „mit zwei G-36-Plastik-Sturmgewehren und Patronengurten bewaffneter Nikolaus auf einem Weihnachtsmarkt durch die Gegend springt. Vielmehr die Verwendung von Logos ortsansässiger Firmen wie Heckler und Koch. Nach etwa zwei Stunden sei Josef Geray aufgetaucht. Der Ordnungsamtsleiter habe gerufen: „Wir hatten hier schon genug Whistleblower! Packt ein und verzieht euch!“

    Das hätten sie denn auch getan. Sie hätten „genügend Eindrücke gesammelt – leider so wie erwartet. Ohne zurück zu gucken verließen wir noch am selben Abend die Stadt“, sagen sie.

    Das Bedauern in Oberndorf darüber soll sich in Grenzen gehalten haben.

     

     

     

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