Der Vorstand der Wählervereinigung Unabhängige Bürger Lauterbach. Hintere Reihe von links: Sibylle Zerr, Dietmar Haas, Volker Wierzba, Steffi Schrader, Sonja Rajsp, Thomas Glück, Manuela Buchholz, Tobi Fehrenbacher. Vordere Reihe von links: Siggi King, Ansgar Fehrenbacher, Manfred Haas. Foto: pm

Lau­ter­bach (pm) – Pas­send zum Schwer­punkt­the­ma „Die Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be“ fand die dies­jäh­ri­ge Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Wäh­ler­ver­ei­ni­gung Unab­hän­gi­ge Bür­ger Lau­ter­bach (UBL) in dem, erst vor kur­zem eröff­ne­ten Restau­rant Alad­din & Frie­da statt. Hier­über infor­miert die UBL in einer Pres­se­mit­tei­lung.

In sei­nem Jah­res­rück­blick stell­te UBL-Vor­sit­zen­der Ans­gar Feh­ren­ba­cher fest, dass im ver­gan­ge­nem Jahr wie­der eine Viel­zahl von Pro­jek­ten ange­gan­gen und auch erle­digt wer­den konn­ten. Er erin­ner­te an die im Juli letz­ten Jah­res statt­ge­fun­de­nen UBL-Ver­an­stal­tung mit der Lei­te­rin des Staat­li­chen Schul­amts Donau­eschin­gen, Sabi­ne Rös­ner, bei der die unbe­frie­di­gen­de Leh­rer­ver­sor­gung und die Schwie­rig­kei­ten bei der Neu­be­set­zung der Schul­lei­ter­stel­le in Lau­ter­bach dis­ku­tiert wur­de. Bei­des konn­te zwi­schen­zeit­lich sehr gut gelöst wer­den. Auch die WC-Anla­gen im Schul­ge­bäu­de wur­den saniert und im nächs­ten Jahr wird auch die Schul­hof­neu­ge­stal­tung in Angriff genom­men, so dass die Schu­le ins­ge­samt wie­der sehr gute aus­ge­stat­tet ist.

Die Gast­ge­ber von Alad­din & Frie­da: Son­ja Rajsp und Ayman Jaba­nou. Foto: pm

Auch die Ver­le­gung der Ein­mün­dung in die Lan­des­stra­ße 108 und die Neu­ge­stal­tung des Rat­haus­vor­plat­zes kom­men vor­an, so der UBL-Vor­sit­zen­de wei­ter. Die Bau­maß­nah­men zur Ver­le­gung der Ein­mün­dung sei­en bereits in vol­lem Gan­ge und im Haus­halts­plan 2019 wer­den aller Vor­aus­sicht nach die Mit­tel für die Neu­ge­stal­tung ein­ge­stellt wer­den kön­nen, so dass auch hier ein Ende der Bau­stel­le abzu­se­hen sei. Die von der UBL ange­reg­te Zwi­schen­nut­zung der Flä­che als „Sen­sa­tio­nel­le Orts­mit­te“ habe gezeigt, wie krea­tiv und enga­giert die Lau­ter­ba­che­rin­nen und Lau­ter­ba­cher sein kön­nen.

Nach­dem die Sanie­rung der Wil­helm-Kim­mich-Gale­rie jetzt defi­ni­tiv in Angriff genom­men wer­den kann, wird auch die­ses kul­tu­rel­le High­light im west­li­chen Kreis­ge­biet dau­er­haft gesi­chert und erhal­ten wer­den.

Als eines der wich­tigs­ten Zukunfts­the­men nann­te UBL-Vor­sit­zen­der Feh­ren­ba­cher die Digi­ta­li­sie­rung und damit zusam­men­hän­gend das schnel­le Inter­net. Gera­de im länd­li­chen Bereich sei das eine rich­ti­ge Zukunfts­chan­ce. „Gera­de heu­te wur­den von der Bun­des­netz­agen­tur die Rah­men­be­din­gun­gen für die Ver­stei­ge­rung der neu­en 5-G-Net­ze bekannt­ge­ge­ben, wonach eine Netz­ab­de­ckung von nur 98 % der Haus­hal­te, nicht der Flä­che, als poli­ti­sche Vor­ga­be gemacht wer­de. Dies benach­tei­li­ge den länd­li­chen Raum mas­siv und sei der nach wie vor herr­schen­den Markt­gläu­big­keit geschul­det, wonach der Markt immer für ein opti­ma­les Gleich­ge­wicht sor­ge“, so der Vor­sit­zen­de wei­ter. „Wohin es füh­re, wenn im Bereich der Daseins­vor­sor­ge der Markt das Maß aller Din­ge sei sehe man bei der Deut­schen Bahn, der pri­va­ti­sier­ten Post, der Kran­ken­haus­ver­sor­gung und jetzt auch bei der Digi­ta­li­sie­rung im länd­li­chen Bereich, deren Vor­aus­set­zun­gen bei der Infra­struk­tur nur der Staat schaf­fen und gewähr­leis­ten kann“, mach­te der Vor­sit­zen­de sei­nem Ärger Luft.

UBL-Vor­sit­zen­der Ans­gar Feh­ren­ba­cher freu­te sich über das gro­ße Inter­es­se an der Ver­an­stal­tung und beton­te, dass mit dem gewähl­ten The­ma die UBL erneut ihrem poli­ti­schen Auf­trag Selbst­ver­ständ­nis gerecht gewor­den sei. „Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung, kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit und eine vor­aus­schau­en­de Poli­tik sei­en inzwi­schen zum Mar­ken­zei­chen der UBL gewor­den“ so der Vor­sit­zen­de wei­ter. „So hat­ten wir bereits in der Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2014 das Schwer­punkt­the­ma „Flücht­lin­ge“ gewählt und in der Fol­ge hat Lau­ter­bach bei der Flücht­lings­auf­nah­me im Land­kreis Rott­weil eine her­aus­ra­gen­de Rol­le gespielt.

Ins­ge­samt kön­ne man auf ein erfolg­rei­ches Jahr zurück­bli­cken. Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung unter dem Mot­to „Bür­ger haben Ide­en!“ war von Anfang an die zen­tra­le Bot­schaft der UBL und so soll es auch wei­ter­hin blei­ben, so Feh­ren­ba­cher abschlie­ßend in sei­nem Jah­res­rück­blick.

Kas­sier Man­fred Haas berich­te­te von einer sehr zufrie­den­stel­len­den Kas­sen­la­ge, die aus­rei­chend Spiel­raum gebe, um eine gute Wahl­kam­pa­gne für die Gemein­de­rats­wahl 2019 zu füh­ren. Die Kas­sen­re­vi­so­rin­nen Nico­le Bas­ti­an­sen und und Brit­ta Schon­del­mai­er bestä­tig­ten dem Kas­sier eine ord­nungs­ge­mä­ße Kas­sen­füh­rung.

Bei den von Man­fred Haas gelei­te­ten Wah­len wur­de Sieg­fried King erneut als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der gewählt und Man­fred Haas als Kas­sier bestä­tigt. Als Kas­sen­re­vi­so­rin­nen tätig sind wei­ter­hin Nico­le Bas­ti­an­sen und Brit­ta Schon­del­mai­er. Zu Bei­sit­zern gewählt wur­den Manue­la Buch­holz, Tobi­as Feh­ren­ba­cher, Diet­mar Haas, Son­ja Rajsp, Stef­fi Schra­der, Vol­ker Wierz­ba und Sibyl­le Zerr. Neu ins Gre­mi­um gewählt wur­de Tho­mas Glück.

UBL-Mit­glied Gün­ter Buch­holz bean­trag­te die Ent­las­tung der Vor­stand­schaft und lob­te dabei das Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten und deren Ein­satz für die Gemein­de Lau­ter­bach.

Anschlie­ßend infor­mier­te der für Lau­ter­bach zustän­di­ge Inte­gra­ti­ons­ma­na­ger.