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Samstag, 22. Februar 2020

„UFO“ begleitet Berufsmesse in Schwenningen

VILLINGENDORF – Mit sechzehn Abschlussschülern machte sich jüngst die GWRS Villingendorf auf den Weg nach Schwenningen zur Berufsmesse „Jobs for Future“. Sie nutzten dazu einen kostenlosen Bustransfer, den das staatliche Schulamt Donaueschingen organisiert hatte. Vor Ort starteten die Jugendlichen mit dem Mitmach-Parcours „UFO“ (Unternehmen – Fachbereiche und Organisation). Zusammen mit moderierenden Azubis tauchten die Schüler in ein virtuelles Unternehmen ein, lernten dabei unterschiedliche Berufe und die Zusammenhänge innerhalb eines Betriebes kennen.

Spielerisch wurde hier gezeigt, welche Chancen in einer dualen Ausbildung stecken. Dieses Projekt wird gemeinsam von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der Agentur für Arbeit Rottweil-Villingen-Schwenningen und dem Schulamt Donaueschingen verantwortet. Zu den Unterstützern zählen der Gemeinnützige Verband der Drehteilhersteller sowie die Südwest-Messe.

„UFO ist eine tolle Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, hautnah zu erleben, was in einem Betrieb passiert. Wer sich danach für eine Ausbildung entscheidet, gehört zu den qualifizierten Fachkräften von morgen“, freute sich IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Mithilfe von vier spannenden Themeninseln zeigten Azubis, worauf es in ihren Abteilungen ankommt. Am Ende des Parcours wartete noch eine besondere Überraschung auf die Schüler: Im Showroom konnten ausgesuchte Exponate der industriell produzierenden Wirtschaft bestaunt werden – darunter ein getunter Sportwagen eines Stuttgarter Herstellers.

Im Anschluss steuerten die Villingendorfer Jugendlichen gezielt Messestände an, um dort individuelle Gespräche zu führen. Jeder Besucher war bereits am Eingang mit einem farbigen Button ausgestattet worden, der über seine Farbgebung den Neigungsbereich des Trägers signalisierte. Aussteller konnten so direkt auf Jugendliche zugehen und den verbalen Austausch eröffnen.

„Ich bin zweimal von Leuten angesprochen worden, zu denen ich sonst nicht an den Stand gekommen wäre“, berichtete eine Schülerin. Dadurch habe sie Einblicke in berufliche Bereiche erhalten, die bisher nicht im Mittelpunkt ihres Interesses standen. Nach drei anregenden Stunden trat sie zusammen mit den Jugendlichen aus ihrer Klassestufe den Rückweg an. Was ihr der Messebesuch denn nun gebracht habe? „Zwei Kontakte zu Firmen in meiner Nähe, Infos zu sozialen Berufen, die ich meinen Eltern zeigen werde und eine LED-Lampe mit rotem Firmenlogo“, lachte das Mädchen. Auch ihre Mitschüler äußerten sich zufrieden.

 

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