Schüler der GWRS Villingendorf informietren sich auf „Jobs for Future“. Foto: pm

VILLINGENDORF – Mit sech­zehn Abschluss­schü­lern mach­te sich jüngst die GWRS Vil­lin­gen­dorf auf den Weg nach Schwen­nin­gen zur Berufs­mes­se „Jobs for Future“. Sie nutz­ten dazu einen kos­ten­lo­sen Bus­trans­fer, den das staat­li­che Schul­amt Donau­eschin­gen orga­ni­siert hat­te. Vor Ort star­te­ten die Jugend­li­chen mit dem Mit­mach-Par­cours „UFO“ (Unter­neh­men – Fach­be­rei­che und Orga­ni­sa­ti­on). Zusam­men mit mode­rie­ren­den Azu­bis tauch­ten die Schü­ler in ein vir­tu­el­les Unter­neh­men ein, lern­ten dabei unter­schied­li­che Beru­fe und die Zusam­men­hän­ge inner­halb eines Betrie­bes ken­nen.

Spie­le­risch wur­de hier gezeigt, wel­che Chan­cen in einer dua­len Aus­bil­dung ste­cken. Die­ses Pro­jekt wird gemein­sam von der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, der Agen­tur für Arbeit Rott­weil-Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und dem Schul­amt Donau­eschin­gen ver­ant­wor­tet. Zu den Unter­stüt­zern zäh­len der Gemein­nüt­zi­ge Ver­band der Dreh­teil­her­stel­ler sowie die Süd­west-Mes­se.

UFO ist eine tol­le Mög­lich­keit für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, haut­nah zu erle­ben, was in einem Betrieb pas­siert. Wer sich danach für eine Aus­bil­dung ent­schei­det, gehört zu den qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten von mor­gen“, freu­te sich IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez. Mit­hil­fe von vier span­nen­den The­men­in­seln zeig­ten Azu­bis, wor­auf es in ihren Abtei­lun­gen ankommt. Am Ende des Par­cours war­te­te noch eine beson­de­re Über­ra­schung auf die Schü­ler: Im Show­room konn­ten aus­ge­such­te Expo­na­te der indus­tri­ell pro­du­zie­ren­den Wirt­schaft bestaunt wer­den – dar­un­ter ein getun­ter Sport­wa­gen eines Stutt­gar­ter Her­stel­lers.

Im Anschluss steu­er­ten die Vil­lin­gen­dor­fer Jugend­li­chen gezielt Mes­se­stän­de an, um dort indi­vi­du­el­le Gesprä­che zu füh­ren. Jeder Besu­cher war bereits am Ein­gang mit einem far­bi­gen But­ton aus­ge­stat­tet wor­den, der über sei­ne Farb­ge­bung den Nei­gungs­be­reich des Trä­gers signa­li­sier­te. Aus­stel­ler konn­ten so direkt auf Jugend­li­che zuge­hen und den ver­ba­len Aus­tausch eröff­nen.

Ich bin zwei­mal von Leu­ten ange­spro­chen wor­den, zu denen ich sonst nicht an den Stand gekom­men wäre“, berich­te­te eine Schü­le­rin. Dadurch habe sie Ein­bli­cke in beruf­li­che Berei­che erhal­ten, die bis­her nicht im Mit­tel­punkt ihres Inter­es­ses stan­den. Nach drei anre­gen­den Stun­den trat sie zusam­men mit den Jugend­li­chen aus ihrer Klas­se­stu­fe den Rück­weg an. Was ihr der Mes­se­be­such denn nun gebracht habe? „Zwei Kon­tak­te zu Fir­men in mei­ner Nähe, Infos zu sozia­len Beru­fen, die ich mei­nen Eltern zei­gen wer­de und eine LED-Lam­pe mit rotem Fir­men­lo­go“, lach­te das Mäd­chen. Auch ihre Mit­schü­ler äußer­ten sich zufrie­den.