2.2 C
Rottweil
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Umset­zung der Kli­ma­zie­le erfor­dert alle Anstren­gun­gen

Umsetzung der Klimaziele erfordert alle Anstrengungen

Senio­ren-Uni­on im Gespräch mit der ENRW


-

KREIS ROTTWEIL – Die Poli­tik im anre­gen­den Gespräch mit der Wirt­schaft: Was liegt ange­sichts der Kli­ma­de­bat­te, die vie­le bewegt, näher, als dass die Seni­o­­ren-Uni­on des Krei­ses  die ENRW als wich­ti­ges Ener­gie­un­ter­neh­men in Rott­weil und weit dar­über hin­aus besucht und den Gedan­ken­aus­tausch sucht?

So ver­zweigt, viel­fäl­tig, umfang­reich und kom­plex das Kom­plex des 220 Mit­ar­bei­ter zäh­len­den Unter­neh­mens in ins­ge­samt drei Krei­sen unter­wegs ist und für die Ver­sor­gung von Strom, Erd­gas,  Was­ser und Wär­me zustän­dig ist, wie Geschäfts­füh­rer Chris­toph Ranz­in­ger bei sei­ner Prä­sen­ta­ti­on dar­stell­te, genau so stellt sich aber auch die Lage dar bei dem The­ma, das medi­al der­zeit so oft im Mit­tel­punkt steht. Und dar­um woll­te der stell­ver­tre­ten­de SU-Kreis­­vor­­­sit­zen­­de Hugo Bron­ner, der zusam­men mit sei­ner Kol­le­gin  Ilo­na

Gra­thwol durch den Nach­mit­tag führ­te, von dem ENRW-Chef wis­sen, wie er die Mög­lich­keit sieht, die ange­streb­ten Umwelt­zie­le zu errei­chen. Ein span­nen­des wie wich­ti­ges The­ma. Wir müs­sen red­lich sein, so die Schluss­fol­ge­rung einer inten­si­ven Debat­te. Und: „Zum Null­ta­rif wird es nicht gehen.“ Irgend­wer müs­se die Kos­ten bezah­len, denn der von Deutsch­land im Jahr 2011 beschlos­se­ne Aus­stieg aus der Kern­ener­gie und die nun­mehr auf den Weg gebrach­te Kli­ma­neu­tra­li­tät bewir­ke eine Her­aus­for­de­rung, die der Anstren­gung aller bedarf.

Ein ein­fa­ches Umschal­ten oder Weg­kli­cken genü­ge auf jeden Fall nicht. „Wir als die han­deln­den und ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker sind auf den Sach­ver­stand der Exper­ten ange­wie­sen“, sag­te  Hugo Bron­ner auch als Lan­des­vor­stands­mit­glied der CDU-Seni­o­­ren-Uni­on bei sei­nen Dan­kes­wor­ten an den Geschäfts­füh­rer des Rott­wei­ler Ener­gie­un­ter­neh­mens, das tief in der Regi­on ver­wur­zelt ist, wie die­ser bekräf­tig­te. „Bei  einem Umsatz von 90 Mil­lio­nen Euro sind wir inno­va­tiv unter­wegs, arbei­ten hoch effi­zi­ent ent­lang unse­res Leit­bilds des Umwelt- und Res­sour­cen­schut­zes“, sag­te Chris­toph Ranz­in­ger.

Dazu sei es selbst­ver­ständ­lich, „dass wir immer bestrebt  sind, Aus­bil­dungs­plät­ze zur Ver­fü­gung zu stel­len, doch es wird zuneh­mend schwie­ri­ger, geeig­ne­te Bewer­ber zu fin­den.“ Somit ergab das Gespräch bei der ENRW  für die Ver­tre­ter der CDU-Seni­o­­ren ein „kom­pak­tes, ein­drucks­vol­les Gesamt­bild“, wie Hugo Bron­ner fest­stell­te. Nach den betriebs­wirt­schaft­li­chen Erläu­te­run­gen und dem poli­ti­schen Gedan­ken­aus­tausch ver­stärk­te und ver­voll­stän­dig­te der Besuch in der Netz­leit­stel­le, dem „tech­ni­schen Herz des Unter­neh­mens“ die zuvor dar­ge­stell­ten Ein­drü­cke eines Bereichs, das eine „äußerst kri­ti­sche und sen­si­ble Infra­struk­tur mit sehr auf­wen­di­gen Pro­zes­sen“ auf­weist. Als Chef der Leit­stel­le beschrieb und zeig­te Ste­fan Bader den Mit­glie­dern der Seni­o­­ren-Uni­on das Pro­ze­de­re der stän­di­gen Über­wa­chung der gesam­ten, so breit gefä­cher­ten Netz­struk­tur.

Bestä­tigt wur­den die­se in der Erkennt­nis des hohen Leis­tungs­ver­mö­gens der ENRW mit ihrem viel­fäl­ti­gen Enga­ge­ment „rund um die Ener­gie“ in der gesam­ten Regi­on und „wir sehen, wie kom­plex und tech­nisch anspruchs­voll hin zur Kli­ma­neu­tra­li­tät die Ener­gie­wen­de zu bewerk­stel­li­gen ist.“ Bis hin zu der Schluss­fol­ge­rung: „Wir sind uns im Ziel einig, aber wir wis­sen auch, dass es nur mit gro­ßer  Anstren­gung zu errei­chen ist.“   

 

- Adver­tis­ment -