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Samstag, 26. September 2020

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Unterwegs auf dem eindrucksvollen Franziskusweg

ROTTWEIL – „Sei gepriesen für Sonne, Wind und Regen“ – so heißt es im berühmten Sonnengesang des Franz von Assisi aus dem 12. Jahrhundert. All diese Naturelemente begleiteten die Teilnehmer auf dem dritten Teil des Franziskanischen Friedenswegs von Spoleto ins landschaftlich schön gelegene Rietital. Damit ging für die 14-köpfige Gruppe eine Pilgerwanderung zu Ende, die 2017 im toskanischen La Verna begonnen hatte.

Insgesamt bemisst die Wanderstrecke 350 Kilometer und ist in 21 Tagesetappen aufgeteilt. Dieser letzte siebentägige Abschnitt war wegen seiner vielen Auf- und Abstiege eine besondere Herausforderung. Angeboten wurde diese Pilgerreise „Franziskanien mit allen Sinnen – Franziskus im Heute begegnen“ von der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Rottweil und Zollernalbkreis unter Leitung von Frido Ruf und Ursula Grau.  Mit vielfältigen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck wie auch im Herzen kehrten die Teilnehmer aus Italien zurück.

Der heilige Franz von Assisi hat in ganz Mittelitalien seine Spuren hinterlassen. Heute sind dies Orte, die eine besondere Atmosphäre und Spiritualität ausstrahlen und die inzwischen viele Menschen aus allen Konfessionen und aus aller Welt anziehen. Der erst vor ein paar Jahren entstandene Franziskusweg verbindet diese spirituellen Orte in der Toskana, Umbrien und Latium und führt dabei meist durch unberührte Natur, abwechslungsreiche Kulturlandschaft und kleine pittoreske mittelalterliche Städtchen.

Der Startpunkt war in diesem Jahr in Spoleto. Eine Sehenswürdigkeit ist der Dom Maria Assunta mit seinem prächtigen Deckenfresko von der Krönung Mariens. Im Dom ist auch einer der beiden handschriftlich verfassten Briefe von Franziskus ausgestellt. Von Spoleto ging es steil bergan zum heiligen Berg Monteluco mit seinem faszinierenden Steineichenwald. Auch dort wieder eine franziskanische Eremitage, deren Ursprünge auf Franziskus zurückgehen, der sich gerne an diesen besonderen Platz über dem Spoletotal zurückzog. Dann stand die anstrengendste Pilgerwanderung an: zunächst ansteigend mit weiteren herrlichen Aussichten auf das umbrische Tal, dann wieder hinunter ins Neratal bis nach Monterivoso, wo eine alte Burganlage aus dem 11. Jahrhundert als Herberge diente. Schließlich wieder bergauf zum idyllisch gelegenen Dorf Pollino und am darauf folgenden Tag ein erster Blick ins liebliche Rietital mit seinen schönen kleinen Orten und den vier bekannten franziskanischen Einsiedeleien.

In Poggio Bustone sticht die herrliche Lage der Einsiedelei ins Auge. Auf der einen Seite der Blick über die Häuser ins Tal hinunter, auf der anderen eine wild-romantische Berglandschaft. Hierher ist Franziskus mit wenigen Gefährten gezogen, als er mit seiner Familie, mit seiner Zunft sowie der Stadt Assisi gebrochen hatte.  Dort nahmen ihn die Menschen gerne auf. Auch das nur wenige Kilometer entfernt liegende Kloster La Foresta nahe Rieti diente ihm immer wieder als Rückzugsort. Eine der bedeutendsten Einsiedeleien im Rietital ist Fonte Colombo, das auch als das „franziskanische Sinai“bezeichnet wird.

Hier im abseits gelegenen Koster hat Franziskus 1223 die endgültige Ordensregel für seine Minderen Brüder formuliert, der Legende nach auf Geheiß Christi. Am letzten Tag, nach einer weiteren langen Wanderung, stieg die Gruppe hinauf nach Greccio. Die Einsiedelei dort ist vor allem bekannt durch die Erzählung, wie Franziskus mit einer lebendigen Krippe 1223 das erste Krippenspiel inszenierte. Dieses Erlebnis fand damals so großen Anklang, dass es weiter verbreitet wurde in den Krippendarstellungen in der ganzen Welt. Zufrieden, dankbar, stolz und inspiriert, zudem mit den zahlreichen Pilgerstempeln des Weges ausgestattet, ging es am letzten Tag aus dem Rietital  wieder heraus und in Stroncone fand die Pilgerwanderung, welche die Gruppe drei Jahre lang miteinander und mit franziskanischer Spiritualität in Verbindung sein ließ, ihren Abschluss. Zurück bleiben tiefe und dankbare Erinnerungen.

 

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