Vereinsheim der Cavemen Villingendorf abgebrannt – Sachschaden: 150.000 Euro

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Die Poli­zei schätzt den bei einem Feu­er ent­stan­de­nen Sach­scha­den am Ver­eins­heim der Vil­lin­gen­dor­fer „Cave­men” auf etwa 150.000 Euro. Ein Geld­wert, den die Ver­eins­mit­glie­der vor­wie­gend in Eigen­leis­tung erbracht haben. „Wir sind tief betrof­fen, unser aller Lebens­werk ist zer­stört”, heißt es auf deren Face­book­sei­te.

Zu einem Brand eines Ver­eins­heims kam es am Mitt­woch, gegen 6 Uhr, im Gewann Ried­wa­sen (die NRWZ berich­te­te am Mor­gen schon aus­führ­lich). Das Base­ball-Club­heim stand nach kur­zer Zeit voll­stän­dig in Flam­men, bestä­tigt nun auch die Poli­zei in ihrem Bericht.

Zur Zeit des Aus­bruchs des Feu­ers befan­den sich kei­ne Per­so­nen in dem Gebäu­de. Das Dach des angren­zen­den Neben­ge­bäu­des, in wel­chem sich die Toi­let­ten befin­den muss­te auf­grund der enor­men Hit­ze­ent­wick­lung teil­wei­se von der Feu­er­wehr abge­deckt wer­den, um ein Über­grei­fen des Feu­ers zu ver­hin­dern.

Gegen 7.50 Uhr stell­te die Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf, wel­che mit 54 Wehr­män­nern und elf Fahr­zeu­gen mit der Löschung der Flam­men beschäf­tigt gewe­sen war, die Lösch­ar­bei­ten ein. Das Gebäu­de brann­te voll­stän­dig aus.

Wäh­rend der Arbei­ten erlitt ein Feu­er­wehr­mann eine Rauch­gas­ver­gif­tung, wes­halb er von Ret­tungs­kräf­ten des DRK, wel­ches mit 13 Per­so­nen und drei Fahr­zeu­gen vor Ort gewe­sen war, medi­zi­nisch ver­sorgt wur­de.

Der an dem Ver­eins­heim ent­stan­de­ne Sach­scha­den beträgt etwa 150.000 Euro.

Zur Brand­ur­sa­che macht die Poli­zei noch kei­ne Anga­ben. Ein Sach­ver­stän­di­ger wur­de hin­zu­ge­zo­gen. Die­ser soll den Unglücks­ort mor­gen besu­chen, erfuhr die NRWZ. Bis dahin gebe es kei­ner­lei belast­ba­re Aus­sa­ge zur Brand­ur­sa­che.

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