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Rottweil
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Vol­ker Kau­der mit gemisch­ter Bilanz zum Ende der Som­mer­tour 2019

Volker Kauder mit gemischter Bilanz zum Ende der Sommertour 2019

„Bewah­rung der Schöp­fung“ ist umfas­sen­der als die Debat­te um die Ein­däm­mung von CO2 / „Gerüs­tet für die Zukunft?“


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Sind wir gerüs­tet für die Zukunft? Die­ser Fra­ge ging der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vol­ker Kau­der in die­sem Jahr zwei Wochen lang nach. Die Bilanz fällt recht unter­schied­lich aus, wie die CDU in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

Es ist schon gute Tra­di­ti­on, dass der CDU-Poli­­ti­ker beim Däm­mer­schop­pen in der Gar­ten­wirt­schaft des Gast­hofs „Zum Pflug“ in Schiltach-Vor­­­der­­le­hen­ge­­richt die wesent­li­chen Punk­te zusam­men­fasst, die er mit­nimmt in sei­ne wei­te­re poli­ti­sche Arbeit.

So ist die Situa­ti­on der Wirt­schaft „noch sta­bil“, kon­sta­tier­te Vol­ker Kau­der nach dem Besuch etli­cher Betrie­be in der Regi­on. Doch wie er bei der Welt­fir­ma Trumpf-Laser, bei der er am glei­chen Tag gewe­sen war, fest­stel­len muss­te, sind die Warn­zei­chen nicht zu über­se­hen. Ein Auf­trags­rück­gang bedeu­te noch kei­ne Kata­stro­phe und kön­ne ver­kraf­tet wer­den, auch weil es immer schwie­ri­ger wer­de, geeig­ne­tes und gut qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal zu fin­den. Die kon­junk­tu­rel­le Ein­trü­bung jedoch ist unver­kenn­bar.

Ein gro­ßes The­ma ist nach wie vor die unbe­frie­di­gen­de Lage beim schnel­len Inter­net: „Hier müs­sen wir unbe­dingt bes­ser wer­den.“

Eine gro­ße Her­aus­for­de­rung stel­len für den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten die­ses Wahl­krei­ses die ärzt­li­che Ver­sor­gung und damit der gesam­te gesund­heit­li­che Bereich dar. Mit einer kla­ren und ein­deu­ti­gen Aus­sa­ge: „Ent­schei­dend ist die Qua­li­tät. Vor allem auch bei der Fra­ge nach der Zahl der Kran­ken­häu­ser.“

Beim Aus­bau der Gäu­bahn besteht Vol­ker Kau­der auf der Anbin­dung an den Flug­ha­fen: So lau­te der Beschluss, und der müs­se umge­setzt wer­den. Wie über­haupt die Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur „ein wich­ti­ges Anlie­gen für uns im länd­li­chen Raum“ sei: „Wir sind dar­auf ange­wie­sen, dass die Ver­kehrs­adern in Ord­nung sind. Wir wol­len nicht zur Pro­vinz ver­kom­men, und dar­um brau­chen wir die Anschluss- und Ver­bin­dungs­mög­lich­kei­ten auf allen Gebie­ten.“

Bei der im Lan­de oft hoch emo­tio­nal dis­ku­tier­ten Fra­ge um den Kli­ma­schutz ist ihm die Dis­kus­si­ons­la­ge zu eng geführt: Als Christ­li­cher Demo­krat will er  die The­ma­tik unter dem Stich­wort „Bewah­rung der Schöp­fung“ brei­ter anle­gen: die Situa­ti­on ist dra­ma­tisch und kann schon des­halb nicht mit einer Poli­tik wie dem Ver­bie­ten von Flü­gen – „Ich bin gegen eine Sym­bol­po­li­tik, die zu einem guten Gewis­sen bei­tra­gen mag, aber inef­fek­tiv ist“ – nicht  zu dem Ziel füh­ren, das wir gemein­sam anstre­ben.

Schließ­lich macht sich Vol­ker Kau­der in die­ser „unru­hi­gen Zeit, in der viel von Unsi­cher­heit zu spü­ren ist und in der sich auch die Debat­ten­kul­tur auf einem teil­wei­se erschre­ckend tie­fen Niveau abspielt“ Sor­gen um den Zustand der Demo­kra­tie. Und dar­um sei­ne Schluss­fol­ge­rung: „Es kommt gera­de in die­sen Zei­ten auf uns, auf die Uni­on an. Wir brau­chen sta­bi­le Ver­hält­nis­se. Gera­de wenn man auf die zahl­rei­chen Kri­sen­her­de blickt, ist dies umso dring­li­cher.“

Ste­fan Teu­fel, CDU-Kreis­­vor­­­sit­zen­­der und  Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter, ergänzt den Bun­des­po­li­ti­ker vor allem auch in den Berei­chen, in denen das Land zustän­dig ist: „Bei der Bil­dung ist es uns gelun­gen, elf Mil­lio­nen Euro für Inves­ti­tio­nen in  den Kreis Rott­weil zu gene­rie­ren. Dies ist eine wesent­li­che und wich­ti­ge Hil­fe für unse­re Bil­dungs­ein­rich­tun­gen.“

Bei der zukünf­ti­gen Aus­rich­tung der Land­wirt­schaft, für Vol­ker Kau­der wie für Ste­fan Teu­fel uner­läss­lich für einen intak­ten, lebens­wer­ten länd­li­chen Raum, kommt es für den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten ganz wesent­lich dar­auf an, dass die kon­ven­tio­nel­le und die bio­lo­gi­sche Land­wirt­schaft nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den, son­dern dass sie bei­de ihren Platz und ihre Berech­ti­gung haben.

 

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