Die Geehrten der Volksbank Deißlingen.Foto: pm

DEISSLINGEN – „Was dem Ein­zel­nen nicht mög­lich ist, das ver­mö­gen vie­le.“ Die­se Essenz des genos­sen­schaft­li­chen Gedan­kens, einst von Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen aus­ge­spro­chen, stell­te Joa­chim Hengst­ler in den Mit­tel­punkt sei­ner Begrü­ßung bei der Mit­glie­der­eh­rung der Volks­bank Deiss­lin­gen im Café Hirt.

Der Vor­sit­zen­de des Auf­sichts­ra­tes dank­te den lang­jäh­ri­gen Mit­glie­dern: „Sie alle haben Ver­ant­wor­tung über­nom­men und Ihren gro­ßen Bei­trag dazu geleis­tet, dass unse­re Bank erfolg­reich ist.“ Demo­kra­tisch ver­fasst, aus­schließ­lich den Mit­glie­dern und Kun­den ver­pflich­tet, lokal ver­an­kert und glo­bal ver­netzt – dafür ste­he die Volks­bank Deiss­lin­gen. Hengst­ler ver­sprach den Jubi­la­ren, die zum Teil bereits vor 60 Jah­ren die Mit­glieds­ur­kun­de erhal­ten hat­ten, „dass wir auch wei­ter­hin unse­re Geschäfts­po­li­tik an den Bedürf­nis­sen der Mit­glie­der aus­rich­ten.“

Jeder habe sei­nen Anteil zum Wachs­tum bei­getra­gen, den­noch hob Hengst­ler mit Hans Emmin­ger einen Jubi­lar beson­ders her­vor, der seit 1958 und damit vol­le 60 Jah­re auf her­aus­ra­gen­de Wei­se die Bank unter­stützt hat. Emmin­ger gehör­te 27 Jah­re lang dem Auf­sichts­rat der Volks­bank Deiss­lin­gen an, war davon 13 Jah­re des­sen Vor­sit­zen­der.

Chris­toph Groß, Spre­cher des Vor­stan­des der Bank, unter­strich die Wur­zeln und Wer­te der Bank. Wer sich der Ver­gan­gen­heit nicht ent­sin­ne, ver­spie­le die Zukunft, und wer die Wur­zeln kap­pe, der kön­ne nicht wach­sen, zitier­te er den Künst­ler Frie­dens­reich Hun­dert­was­ser. Die Volks­bank Deiss­lin­gen ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark gewach­sen, stell­te Groß anhand eini­ger Zah­len dar, dies habe man auf Basis genos­sen­schaft­li­cher Wer­te und im Wis­sen um die beson­de­re Ver­ant­wor­tung einer genos­sen­schaft­li­chen Bank gegen­über ihren Mit­glie­dern erreicht. Das betreu­te Kun­den­vo­lu­men hat sich seit 2001 mehr als ver­drei­facht, in der Wert­pa­pier­be­ra­tung nimmt die Bank eine füh­ren­de Stel­lung ein, und die Ent­schei­dung, das Immo­bi­li­en­ge­schäft stark aus­zu­bau­en, unter­stüt­ze das Wachs­tum nach­hal­tig.

Vor­stand­mit­glied Stef­fen Schlen­ker freu­te, über die gro­ße Zahl der anwe­sen­den lang­jäh­ri­gen Mit­glie­der, die für 40, 50 oder 60 Jah­re Treue zur Volks­bank geehrt wur­den. Jene, die sich ent­schul­digt hät­ten, wohn­ten oft weit ent­fernt, hiel­ten der Bank aber wei­ter­hin die Treue.  

Geehrt wur­den für 60 Jah­re Mit­glied­schaft: Richard Dürr, Hans Emmin­ger, Wal­ter Emmin­ger, Franz Rott­wei­ler, Fri­do­lin Tra­ber und Maria Zim­mer. Für 50 Jah­re wur­den Peter Ban­hol­zer, Die­ter Bod­mer, Hei­ni Hau­ser, Hel­mut Hau­ser, Heinz Krau­se, Erich Rosen­ber­ger und Lie­se­lot­te Zepf geehrt. Und für 40 Jah­re Ger­da Bucher, Hans-Mar­tin Bucher, Irm­gard Bucher, Ernes­to Dur­li, Harald Heß, Blan­di­ne Ilg, Seli­ma Ilg, Hart­mut Iri­on, Heinz Jen­ner, Hel­mut Merk­le, Roland Mül­ler, Wal­ter Mül­ler, Johan­na Natsch­ke, Sieg­lin­de Peli­kan, Harald Schlei­cher, Vero­ni­ka Schulz, Fried­lin­de Sicka, Sieg­bert Storz, Rose­ma­rie Weist und Lud­wig Zepf.