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Dienstag, 18. Februar 2020

Weitere 350.000 Kubikmeter S 21-Aushub kommen nach Lauffen

DEISSLINGEN-LAUFFEN – Uwe Gfrörer, Chef von Baulog, der Firma, die für den Abtransport des S 21-Aushubs zuständig ist, kam am Dienstag persönlich nach Deißlingen. Denn seine Firma braucht mal wieder Platz, Platz, um den Dreck aus Stuttgart unterzubringen. Inzwischen sind die Gruben, in denen die Firma Knauf den Gips bereits abgebaut hat, weitestgehend befüllt.

Aber im hinteren Bereich des Geländes wird jetzt ein bis zu sechs Meter hoher Hügel modelliert, und der wird größtenteils aus 350.000 Kubikmetern Stuttgarter Aushub bestehen. Der Deißlinger Gemeinderat war damit einverstanden, immerhin wird das Gelände dann wieder so aussehen wie vor dem Gipsabbau. Auf den Stuttgarter Aushub kommt eine dicke Schicht Löss, darauf der Humus, den Gfrörers Leute zuvor abgegraben haben. Und danach dürfen die Deißlinger Bauern hier wieder ackern wie früher, dazu gibt es Biotope und einen kleinen See.

Kleiner Wermutstropfen: Nicht alles kann per Bahn angeliefert werden, da die nicht genug Kapazitäten hat. Also werden in den nächsten drei Jahren täglich bis zu 50 Laster von der B 27 zum Stallberg rollen. Wie es mit möglichen Altlasten aussehe, wollten die Räte allerdings wissen. Gfrörer konnte hier beruhigen: Es werde Tagebuch geführt, sodass man auch noch nach Jahren genau nachvollziehen kann, was wohin gekippt wurde und woher es genau kam. Und Bürgermeister Ralf Ulbrich betonte, man werde sich hier vertraglich absichern.

 

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