Weitere 350.000 Kubikmeter S 21-Aushub kommen nach Lauffen

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Uwe Gfrörer (Mitte), Chef von Baulog, kam am Dienstag persönlich in den Deißlinger Gemeinderat. Foto: Moni Marcel

DEISSLINGEN-LAUFFEN – Uwe Gfrö­rer, Chef von Bau­log, der Fir­ma, die für den Abtrans­port des S 21-Aus­hubs zustän­dig ist, kam am Diens­tag per­sön­lich nach Deiß­lin­gen. Denn sei­ne Fir­ma braucht mal wie­der Platz, Platz, um den Dreck aus Stutt­gart unter­zu­brin­gen. Inzwi­schen sind die Gru­ben, in denen die Fir­ma Knauf den Gips bereits abge­baut hat, wei­test­ge­hend befüllt.

Aber im hin­te­ren Bereich des Gelän­des wird jetzt ein bis zu sechs Meter hoher Hügel model­liert, und der wird größ­ten­teils aus 350.000 Kubik­me­tern Stutt­gar­ter Aus­hub bestehen. Der Deiß­lin­ger Gemein­de­rat war damit ein­ver­stan­den, immer­hin wird das Gelän­de dann wie­der so aus­se­hen wie vor dem Gips­ab­bau. Auf den Stutt­gar­ter Aus­hub kommt eine dicke Schicht Löss, dar­auf der Humus, den Gfrö­rers Leu­te zuvor abge­gra­ben haben. Und danach dür­fen die Deiß­lin­ger Bau­ern hier wie­der ackern wie frü­her, dazu gibt es Bio­to­pe und einen klei­nen See.

Klei­ner Wer­muts­trop­fen: Nicht alles kann per Bahn ange­lie­fert wer­den, da die nicht genug Kapa­zi­tä­ten hat. Also wer­den in den nächs­ten drei Jah­ren täg­lich bis zu 50 Las­ter von der B 27 zum Stall­berg rol­len. Wie es mit mög­li­chen Alt­las­ten aus­se­he, woll­ten die Räte aller­dings wis­sen. Gfrö­rer konn­te hier beru­hi­gen: Es wer­de Tage­buch geführt, sodass man auch noch nach Jah­ren genau nach­voll­zie­hen kann, was wohin gekippt wur­de und woher es genau kam. Und Bür­ger­meis­ter Ralf Ulb­rich beton­te, man wer­de sich hier ver­trag­lich absi­chern.

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