Mittwoch, 29. November 2023
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Rottweil

Wie sieht es in Sachen Digitalisierung im Landratsamt aus?

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ROTTWEIL – Die Grünen haben gemeinsam mit der ÖDP einen Antrag an Landrat Dr. Michel gestellt: Sie wollen wissen, wie weit das Landratsamt in Sachen Digitalisierung und E-Akte ist. Hintergrund ist, dass die Stadt Schramberg bereits mit der E-Akte arbeitet, und sie hat am 24. März beschlossen, die Aufgaben der Sozial- und Eingliederungshilfe an den Landkreis zurückzugeben.

Bisher übernahm die Stadt das für den Kreis, damit ist zum Ende des Jahres Schluss. Damit gehen die E-Akten aus dem Schramberger Rathaus nun an das Landratsamt in Rottweil, wo man bislang noch mit Papier-Akten arbeitet. Grüne und ÖDP fragen nun nach, wie hier die Lösung aussieht und wie weit der Stand der Digitalisierung in den einzelnen Dezernaten und Abteilungen ist.

Sie wollen auch wissen, wie hier die einzelnen Schritte definiert sind und wie die Zeitschiene für die Umstellung auf das digitalisierte Bearbeiten der Akten geplant ist. Immerhin sind im Haushalt für das kommende Jahr 50.000 Euro für die Erstellung einer Digitalisierungs-Strategie eingeplant. „Wir sieht das konkret aus? Wird das extern vergeben? Und wie sind die diesbezüglichen Pläne für den Neubau des Landratsamts?“ fragt sich die Kreisratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Was mit den E-Akten aus Schramberg passiert und wann die übrigen Akten digitalisiert werden – Fragen über Fragen.

„Die Digitalisierung bietet heute in nahezu allen Bereichen Chancen, Ressourcen zu schonen und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen“, so der Wortlaut des Antrags. Intelligente Prozesse und Algorithmen bedeuteten am Arbeitsplatz eine deutliche Effizienzsteigerung und weniger Materialverbrauch, so Grüne und ÖDP. „Das senkt dann nicht nur Kosten aufgrund der deutlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, sondern schont auch die Umwelt.“

 

 

Pressemitteilung (pm)
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