Polizei im Einsatz. Symbol-Foto: privat

Unbe­kann­te Täter haben am spä­ten Sams­tag­abend einen außer­halb von Flu­orn (Land­kreis Rott­weil) ste­hen­den Wohn­wa­gen gesprengt. Das berich­tet die Poli­zei.

Den Tätern gelang es dem­nach, von außen ein bis­her unbe­kann­tes Spreng­mit­tel in den bei einem Schopf im Gewann Lan­ger Berg ste­hen­den Wohn­wa­gen zu beför­dern. Sie brach­ten das Labo­rat zur Deto­na­ti­on, wobei der Innen­be­reich des Wohn­wa­gens voll­stän­dig zer­stört und die Hül­le vom Druck förm­lich auf­ge­bla­sen wur­de.

Die Spreng­kraft war so groß, dass es Tei­le der Ein­rich­tung wie Pro­jek­ti­le ins Freie schleu­der­te. Der Wohn­wa­gen ist völ­lig zer­stört. Der Scha­den wird auf etwa 4500 Euro geschätzt. Men­schen waren nicht in Gefahr.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, die zur Zeit noch andau­ern. Einen Zusam­men­hang mit der Spren­gung eines Klei­der­con­tai­ners Ende Janu­ar im Zweren­weg schlie­ßen die Ermitt­ler nicht aus.