Zimmern: Feuerwehr befreit Turmfalken

Ehepaar startet Hilfsaktion

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Die Feu­er­wehr Zim­mern hat in Hor­gen (Kreis Rott­weil) einen Turm­fal­ken befreit. Spa­zier­gän­gern war das Tier durch lau­tes Flü­gel­schla­gen auf­ge­fal­len. Offen­bar konn­te sich der Vogel aus eige­ner Kraft nicht befrei­en.

Wir wen­den uns mit die­ser Geschich­te an Sie, weil wir der Mei­nung sind, dass sie viel­leicht einen Bei­trag in Ihrer Zei­tung wert sein könn­te.” So beginnt eine E-Mail, die die NRWZ am spä­ten Sonn­tag­nach­mit­tag bekom­men hat. Sie stammt von Chris­ti­na und Mat­thi­as Wich­mann, die heu­te nach­mit­tag in Zim­mern-Hor­gen unter­wegs gewe­sen sind. Sie erzäh­len: „Beim Sonn­tag­spa­zier­gang wur­den wir durch lau­tes Flü­gel­schla­gen auf einen Turm­fal­ken auf­merk­sam, der sich unter­halb des Dachs in der Fas­sa­de eines Hau­ses mit einem Fuß ein­ge­klemmt hat­te und sich nicht befrei­en konn­te.”

Die Wich­manns klin­geln den Besit­zer des Hau­ses her­aus, schaf­fen es über ihn, den orts­an­säs­si­gen Jäger, einen Falk­ner des Dor­fes sowie die Feu­er­wehr zu ver­stän­di­gen. Die­se rück­te aus Zim­mern mit ihrer Dreh­lei­ter und aus Flöz­lin­gen mit dem Ein­satz­leit­wa­gen an. Und mit ihrer Unter­stüt­zung dran­gen die Hel­fer dann zu dem hilf­lo­sen Fal­ken vor.

Laut dem Falk­ner war die Ver­let­zung am Fuß nicht lebens­be­dro­hend für das Tier, und wir konn­ten es direkt wie­der in die Frei­heit ent­las­sen”, schrei­ben die Wich­manns wei­ter. Und: „Für uns – ein Ehe­paar aus dem Ruhr­ge­biet – war es schön zu sehen, wie sich ein Dorf am Sonn­tag zur Mit­tags­zeit gemein­sam auf­macht,  um die­sem schö­nen Tier zur Hil­fe zu eilen. Wir fin­den das toll.”