Einsatz bei der ENRW in Zimmern. Fotos: Feuerwehr Zimmern

Gegen 11.20 Uhr ist die Feu­er­wehr Zim­mern am Don­ners­tag zu einem Gebäu­de eines Ener­gie­ver­sor­gers unter dem Alarm­stich­wort Brand 1 alar­miert wor­den – zunächst die nied­rigs­te Kate­go­rie. Vor Ort stell­te sich jedoch eine etwas ande­re Lage dar.

„Wegen eines abge­ris­se­nen Mano­me­ters trat ein Gas aus“, berich­tet Andre­as Roth als Pres­se­re­fe­rent der Zim­mer­ner Wehr. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten schnell reagiert und einen Schie­ber geschlos­sen, um einen wei­te­ren Gas­aus­tritt zu ver­hin­dern. Dabei sei einer der Mit­ar­bei­ter jedoch kon­ta­mi­niert wor­den. Er muss­te vor­sorg­lich zur wei­te­ren Behand­lung mit einem Ret­tungs­wa­gen in eine Kli­nik gebracht wer­den.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de die Feu­er­wehr Rott­weil nach­ge­for­dert, um mit­tels eines Be- und Ent­lüf­tungs­ge­räts das Gebäu­de schad­stoff­frei zu bekom­men. Ein Trupp unter Atem­schutz führ­te Mes­sun­gen durch und kon­trol­lier­te das Gebäu­de, ehe es wie­der an den Ener­gie­ver­sor­ger über­ge­ben wur­de.

Für die Bevöl­ke­rung habe zu kei­nem Zeit­punkt eine Gefähr­dung bestan­den, so die Zim­mer­ner Wehr in ihrem Bericht.

Die Ein­satz­lei­tung hat­te Kom­man­dant Vol­ker Schwab. Die Feu­er­wehr Zim­mern war mit zwei Fahr­zeu­gen und acht Mann, Rott­weil mit zwei Fahr­zeu­gen und fünf Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Die Poli­zei war eben­falls im Ein­satz.