Seine Kunden mit dem Thyssen-Krupp-Testturm aus Schokolade zu verwöhnen, hat sich der Inhaber der Landbäckerei Geiger, Ralf Geiger, eine Menge Geld kosten lassen. Dafür warten jetzt aber bereits acht Sorten auf die Genießer, nächstes Jahr werden weitere hinzu kommen.

100.000 Euro haben die dazu nötigen Maschinen, die Vorbesprechungen und die Schulung des Bäckerei-Personals bereits gekostet, so Geiger auf Nachfrage der NRWZ. Und bevor ein Kunde die neue Leckerei genießen könne, kämen auch noch Lizenzgebühren hinzu – an Turm-Erbauer Thyssen-Krupp, aber auch an die Firma Vision-Inova aus Tuttlingen, die nach Geigers Angaben das Patentrecht auf alle Gebäcke und Confiserie-Produkte des Testturms besitzt.

Doch nun ist der Turm hübsch verpackt in den Verkauf gegangen. Und das in mehreren Sorten rein belgischer Schokolade, wie Bäcker Geiger anmerkt. „Nach unserem Geschmacksempfinden handelt es sich um die Beste, die es überhaupt gibt”, fügt er an. Zunächst als Vollmilch-, weiße und Zartbitter-Variante gestartet, gibt es den 20 Zentimeter hohen Turm jetzt auch crunchy und mit Mango.

Und im Februar sollen zwei crispe Sorten folgen. Alle sind in Vollguss hergestellt worden. „Dies dient dem sicheren Transport”, so Geiger. Er und sein Team stellen die Türme in reiner Handarbeit her. Nur das Erwärmen der Schokolade übernimmt eine Maschine.

Und? Läuft er, der Turm aus Schokolade? „Die Resonanz ist durchweg sehr positiv”, sagt Geschäftsführer Geiger. Es habe den Anschein, dass sich sein Turm zu einem Hype-Produkt entwickele. „Dies freut uns außerordentlich.” Die Türme sind in fast allen Geiger-Verkaufsstellen zu erwerben. Inzwischen haben auch schon verschiedene Rottweiler Einzelhändler die Türme in ihr Sortiment aufgenommen. Auch Thyssen-Krupp habe eine große Menge bestellt.

 

 

 

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