Am mor­gi­gen Diens­tag, 17. Janu­ar star­tet der Vor­ver­kauf für die ers­ten vier Ver­an­stal­tun­gen des 30. Jazz­fest Rott­weil. Vom 30. April – tra­di­tio­nell mit der Auf­takt­ver­an­stal­tung Jazz in Town – bis zum 20. Mai wer­den inter­na­tio­na­le High­lights aus Jazz und allen ver­wand­ten Stil­rich­tun­gen prä­sen­tiert, ver­spricht der Ver­an­stal­ter. Die ers­ten Namen: Lar­ry Carl­ton, Manu Katché, SWR Big Band, Nina Attal, Elec­tro Delu­xe und Die Cuba­Boari­schen.

Nach der tra­di­tio­nel­len Auf­takt­ver­an­stal­tung am 30. April mit Jazz in Town in der Rott­wei­ler Innen­stadt – in die­sem Jahr mit einem Spe­cial zum Turm­jahr und wie immer mit der Abschluss­par­ty im Kapu­zi­ner-Son­nen­saal –  star­ten die Ver­an­stal­tun­gen in der Alten Stall­hal­le am 5. Mai mit den Cuba­boari­schen. ‚Mia son Mia‘ lau­tet der Leit­spruch der kuba­nisch-baye­ri­schen Cross-Over For­ma­ti­on. Ange­steckt von der kuba­ni­schen Lebens­freu­de, die aus den latein­ame­ri­ka­ni­schen Melo­di­en und Rhyth­men klingt, ver­schmel­zen die sie­ben Voll­blut­mu­si­ker Sal­sa mit Pol­ka, Cha Cha Cha mit alpen­län­di­schen Hoch­zeits­mär­schen und Chan Chan mit Zwie­fa­chen. Seit fast 17 Jah­re hat sich aus den eins­ti­gen Dorf­mu­si­kan­ten eine Erfolgs­for­ma­ti­on ent­wi­ckelt, die sich einer ste­tig wach­sen­den Fan­ge­mein­de erfreut – weit über die Gren­zen Bay­erns hin­aus. Toca­me Son kom­plet­tie­ren die Cuban-Night mit einem ‚After Show Spe­cial‘. Das Sex­tett trans­por­tiert mit sei­ner Musik Buena Vis­ta, Sinn­lich­keit, Sal­sa und Son. „Eine feu­ri­ge Ein­la­dung zum Abtan­zen!”, so der Ver­an­stal­ter.

Heiß geht es auch am nächs­ten Tag wei­ter. Live on Sta­ge der Dop­pel­pack mit dem Blues-Power-Paket Nina Attal und der Funk und Soul-Urge­walt Elec­tro Delu­xe. Nina Attal sei einer der auf­re­gends­ten Musik­ex­por­te Frank­reichs, so die Ankün­di­gung: Mit mehr als 500 Kon­zer­ten und der unbe­darf­ten Frech­heit ihrer 24 Jah­re über­win­det Nina Attal alle Gren­zen. Stets reagiert das Publi­kum fas­sungs­los begeis­tert auf die außer­ge­wöhn­li­chen Per­for­mance­qua­li­tä­ten der jun­gen Fran­zö­sin. Kunst­voll ver­mischt sie den Rho­des-Sound der 70s mit coo­len Groo­ves, peit­schen­den Bass­li­ni­en und mit­rei­ßen­den Riffs. Sie und ihre hoch­en­er­ge­ti­sche Band beherr­schen aber glei­cher­ma­ßen auch den dre­cki­gen Blues-Rock wie geschmei­di­ge Pophar­mo­ni­en. 2017 ist sie mit neu­em Album am Start.

Ein Sän­ger mit Ener­gie und Büh­nen­prä­senz, eine Blä­ser­sek­ti­on mit mäch­tig fet­tem Sound, hei­ße Groo­ves und ein unwi­der­steh­li­cher Rhyth­mus – wer auch nur ein biss­chen was für moder­nen tanz­ba­ren Groo­ve-Sound übrig hat, kom­me an Elec­tro Delu­xe nicht vor­bei, heißt es in der Ankün­di­gung. Das gefei­er­te Erfolgs­en­sem­ble um den cha­ris­ma­ti­schen Sän­ger James Cop­ley steht für einen ener­gie­ge­la­de­nen Cock­tail aus schmut­zi­gem Soul und Funk, hart, direkt, unver­dünnt, ver­schwitzt, tanz­bar, groo­vend, per­fekt ein­ge­spielt und welt­weit gefei­ert. „Auf der Büh­ne bren­nen sie ein fet­tes ein­zig­ar­ti­ges musi­ka­li­sches Feu­er­werk ab. So war es ein Muss, Elec­tro Delu­xe erneut nach Rott­weil zum Jazz­fest ein­zu­la­den”, so der­or­ga­ni­sa­to­ri­sche und künst­le­ri­sche Lei­ter des Fes­ti­vals, Claus Gams. Und zum gran­dio­sen Fina­le stei­ge dann Nina Attal noch ein und setzt dem gan­zen musi­ka­li­schen Pomp die glän­zen­de Kro­ne auf. Eine Sym­bio­se vom aller­feins­ten sei das, so Gams.

Manu Katché, einer der größ­ten Sti­lis­ten sei­nes Instru­ments, gas­tiert mit sei­nem Quin­tett am 11. Mai in der Alten Stall­hal­le. Der Fran­ko-Ivo­rer spren­ge wie kein ande­rer Drum­mer unse­rer Tage die her­kömm­li­chen Voka­beln der Rhyth­mus­ar­beit. Sei­ne Beats sei­en so auf Aber­mil­lio­nen ver­kauf­ter Plat­ten zu hören. Wegen sei­nes unver­wech­sel­ba­ren Schlag­zeug­stils sitzt er für Welt­stars aus Pop und Jazz an den Drums. Peter Gabri­el, Sting, Tears For Fears, Simp­le Minds und die Dire Straits haben sich vie­le Jah­re lang sei­ner fein­füh­li­gen Beats genau­so ver­si­chert wie der Jazz­kol­le­ge Jan Gar­ba­rek.

Annä­hernd ein hal­bes Jahr­hun­dert ist der Gitar­rist Lar­ry Carl­ton nun schon unter­wegs. In die­ser Zeit hat er es bei ins­ge­samt 19 Nomi­nie­run­gen zu vier Gram­mys gebracht. Bis heu­te zählt er zu den ein­fluss­reichs­ten, pro­duk­tivs­ten und ursprüng­lichs­ten Ver­tre­tern der Bran­che. Da sei es höchs­te Zeit gewor­den für den mit dem ‚Titan of Tone‘ aus­ge­zeich­ne­ten Musi­ker, sein Rott­weil-Debüt zu fei­ern. Das wird nun zum Abschluss des 30. Jazz­fest am 20. Mai statt­fin­den.

Hoch­ka­rä­tig unter­stützt wird der lang­jäh­ri­ge Front-Gitar­rist der Mul­ti-Pla­tin-Jazz-Super­grup­pe Four­play dabei von der SWR Big Band – dem ‚Daim­ler‘ unter den Big Bands. 17 Musi­ker und ein exzel­len­ter Sound der über­zeugt. Mit ihrem Pro­gramm ent­zün­det die SWR Big Band jedes Mal ein mit­rei­ßen­des musi­ka­li­sches Feu­er­werk. Die bis­her vier Mal für den Gram­my nomi­nier­te Big Band spiel­te bereits mit inter­na­tio­nal bedeu­ten­den Solis­ten wie Miles Davis, Sam­my Nes­ti­co, Chick Corea, Astrud Gil­ber­to, Chet Baker, Cata­ri­na Valen­te oder Arturo San­do­val. In Rott­weil beim Jazz­fest zum Fina­le nun exklu­siv mit der Gitar­ren­le­gen­de Lar­ry Carl­ton.

Wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen sind in Pla­nung.

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