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Sonntag, 27. September 2020

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Abseits von allen gesellschaftlichen Normen

Schiltacherin war drei Jahre auf dem Mittelmeer unterwegs / Lesung im Atelier-Café Pflumm

Die ehemalige Schramberger Gymnasiastin Désirée Meier und ihr Schweizer Mann Elias entscheiden sich Anfang 2015 anders zu leben: Sie tauschen mit 28 (Désirée) und 31 (Elias) ihren Bürotisch kurzerhand gegen ein Segelschiff ein. Als Greenhorns haben sie keine Ahnung, was sie erwarten wird. Mehr als drei Jahre leben sie als „Seezigeuner“ ein Leben abseits von allen gesellschaftlichen Normen, wie Meier in einer Pressemitteilung schreibt:

Einfachheit bestimmt ab sofort ihren Alltag: Sie haben keinen Kühlschrank, keine Spülmaschine, keine normale Toilette, keine Dusche, keine Waschmaschine, kein fließendes heißes oder kaltes Wasser. Dinge, die Désirée in Ihrer Heimat eine Selbstverständlichkeit nannte und nie in Frage stellte.

Das Wetter als Chef

Ihr neuer Chef, „das Wetter“, stellt sich zudem als unberechenbarer, fieser Typ heraus, der ihnen hin und wieder nachts den Schlaf raubt. Zwischen beeindruckenden Naturgewalten und intensiv ausgelebten Freiheitsträumen stoßen die beiden nicht nur einmal mental und physisch an ihre Grenzen. Der Schiffsalltag befreit sie ebenso schnell von allen Illusionen und den Träumen davon, nur tatenlos an Deck zu liegen und die Sonne zu genießen. Körperlich harte Arbeit erwartet sie, und trotzdem lohnt es sich…

Warum? Was ist der Reiz einer Reise in der man Naturgewalten ausgeliefert ist, stetig wachsam sein muss, um nicht von schlechtem Wetter überrascht zu sein? Welche Begegnungen begleiten eine solche Reise, die immer an den eigenen persönlichen Grenzen verläuft? Was sind die Voraussetzungen, um dies realisieren zu können?

All diesen Fragen gehen Désirée und Elias Meier in ihrem Buch «Seelensegeln» nach und stellen dieses am 19. März  in einem Bildvortrag mit Lesung  in Schramberg  vor.

Ungewöhnliche Begegnungen

Die Kernaussage des humorvollen und tiefgründigen Buches wird schnell deutlich: Es sind die Menschen entlang der Reise, die Elias und Désirée begeistern und für immer tiefgehend verändern. Sie treffen zum Beispiel auf einen ehemaligen CIA Agenten, der an Krebs erkrankt ist und dem sie zur Verwirklichung seines letzten Traumes verhelfen.

Sie lernen eine ehemalige Journalistin kennen, die als vermeintliche Terroristin gesucht wird. Sie erzählt ihnen von furchtbaren Erlebnissen mit dem IS und wie sie nur knapp dem sicheren Tod entfliehen konnte. Dies sind nur zwei von insgesamt 37 berührenden Begegnungen, die in ihrem Buch thematisiert werden.

Reisen bildet

Ihre Reise führt sie dabei, geographisch gesehen, von Rügen in die Türkei und von dort nach Korfu. Sie segeln quer durch die ionischen Inseln hindurch bis hinunter an die Peloponnes, welche sie umrunden. Sie gewinnen immer mehr Sicherheit in ihre eigenen Fähigkeiten als Skipper und Skipperin und wagen ihre erste Überfahrt nach Italien. Sie reisen weiter bis nach Korsika und ans französische Festland, wo sie ihre Reise nach drei Jahren beenden.

Innerlich und emotional führt sie ihr Segelabenteuer dabei zu den höchsten Höhen und den tiefsten Tiefen – auf See ist man auf sich alleine gestellt, man kann nicht aussteigen, das Wetter kommt wie es kommt und auch der Partner kann nicht einfach ausgetauscht werden. Das Wetter lehrt die Beiden kompromisslose Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Demut. Ängste bei Unwetter müssen ausgestanden werden.

Unbeschreibliche grenzenlose Freude und innere Zufriedenheit spüren die beiden, wenn sie auf offenem Meer von Nichts als von Wasser und einem unendlich erscheinenden Horizont umgeben sind. Und immer wieder erwarten sie am Rande der Reise unerwartete Begegnungen mit Menschen, die ihre Leben durch ihre Geschichten tiefgehend und nachhaltig verändern.

Am Ende der Reise und des Buches «Seelensegeln» steht für die ehemalige Schramberger Gymnasiastin fest: Eine Weltumseglung wurde es nicht, aber eine Reise zurück zu den Dingen, die im Leben wahrhaftig wichtig sind: Respekt und Demut vor der Natur, Liebe zu den Menschen und der Umwelt und vor allem große Dankbarkeit gegenüber dem Leben.

Info: Désirée, Elias und Familie Pflumm aus dem Atelier-Café freuen sich auf zahlreiches Publikum in familiärem und gemütlichem Rahmen. Datum: 19. März um 19.30 Uhr, Paradiesgasse 7, in Schramberg.

 

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