Ausstellung „Römerzeit trifft Gegenwart“ geht in die Verlängerung

Besucher in der Ausstellung „Im Dialog – Römerzeit trifft Gegenwart“. Foto: hakdesign

ROTTWEIL – Die der­zei­ti­ge Son­der­aus­stel­lung „Im Dia­log – Römer­zeit trifft Gegen­wart“ im „kunst­raum“ des Domi­ni­ka­ner­mu­se­ums erfreut sich gro­ßer Reso­nanz. Vie­le Besu­cher haben sich bereits auf die span­nen­de Begeg­nung zwi­schen Anti­ke und Moder­ne ein­ge­las­sen, Gegen­sät­ze und uner­war­tet vie­le Gemein­sam­kei­ten ent­deckt. Auf­grund des anhal­ten­den Inter­es­ses wird die Aus­stel­lung bis zum 17. Febru­ar 2019 ver­län­gert.

Der römi­sche Rechts­ti­tel eines Muni­ci­pi­ums macht Rott­weil, das anti­ke „Arae Fla­viae“, zur ältes­ten Stadt Baden-Würt­tem­bergs. Der Mili­tärstand­ort wur­de um 73/74 n. Chr. gegrün­det. Die dazu­ge­hö­ri­ge Sied­lung für Zivi­lis­ten befand sich im direk­ten Umfeld der auf­ein­an­der fol­gen­den Kas­tel­le auf dem Hoch­rü­cken zwi­schen Neckar und Prim, in der heu­ti­gen Alt­stadt und bestand ab dem zwei­ten Jahr­hun­dert nach Abzug des Mili­tärs als Zivil­stadt wei­ter. Die römi­sche Geschich­te Rott­weils ist bis heu­te im Bewusst­sein der Bewoh­ner prä­sent und begeg­net ihnen auf Schritt und Tritt, nicht zuletzt im Domi­ni­ka­ner­mu­se­um, das als Zweig­stel­le des Archäo­lo­gi­schen Lan­des­mu­se­ums Baden-Würt­tem­berg die Fun­de der römi­schen Stadt zeigt.

In der aktu­el­len Aus­stel­lung füh­ren die Kura­to­ren Jür­gen Knub­ben, Mar­ti­na Meyr und Tho­mas Schlipf einen Dia­log mit der Gegen­wart und strei­fen die Berei­che All­tag, Schmuck, Welt­han­del, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Sta­tu­en und Sta­tu­et­ten, Archi­tek­tur sowie Ster­ben und Tod. Durch die Ver­län­ge­rung kön­nen Besu­cher nun bis 17. Febru­ar 2019 Gegen­sät­ze und Gemein­sam­kei­ten von 2000 Jah­ren Geschich­te inten­siv erkun­den.

INFO: Die Aus­stel­lung ist zu den nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten und Ein­tritts­prei­sen des Domi­ni­ka­ner­mu­se­ums zu besich­ti­gen: Diens­tag bis Sonn­tag 10 bis 17 Uhr, www.dominikanermuseum.de.