Rainer Anweander und Rémy Trevisan bei der Eröffnung in Esslingen. Foto: pm

In der Tech­ni­schen Aka­de­mie in Ess­lin­gen sind  der­zeit Bil­der von Rémy Tre­vi­san und Plas­ti­ken des Bild­hau­ers Rei­ner Anwand­ler zu sehen. Etwa 90 Besu­cher sei­en bei der Ver­nis­sa­ge dabei gewe­sen, so Tre­vi­san zur NRWZ. Die Aka­de­mie berich­tet über die Aus­stel­lungs­er­öff­nung auf ihrer Home­page:

Bereits kurz nach dem Auf­bau der Aus­stel­lung, gab es zahl­rei­che posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen zu den Wer­ken der Künst­ler Rei­ner Anwan­der und Rémy Tre­vi­san. Und so war es nicht ver­wun­der­lich, dass sich zur Ver­nis­sa­ge zahl­rei­che Kunst­in­ter­es­sier­te an der TAE ein­fan­den.

Hans-Joa­chim Mesen­holl hat in sei­ner Begrü­ßungs­re­de „IPOTESI”, die Brü­cken-Skulp­tur von Rei­ner Anwan­der, zum Anlass genom­men, den Bogen zwi­schen Kunst und Bil­dung zu span­nen, denn „Brü­cken BILDEN”. Er dank­te nicht nur den Künst­lern, Rémy Tre­vi­san und Rei­ner Anwan­der, für die groß­ar­ti­gen Wer­ke, die für ein Jahr die Räu­me der TAE berei­chern. Auch dem TAE-Kunst-Kura­to­ri­um, das seit 2015 wech­seln­de Aus­stel­lun­gen orga­ni­siert, sprach er sei­nen Dank aus.

Chris­tof Bolay, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Ost­fil­dern, ließ es sich nicht neh­men, die Gäs­te der Ver­nis­sa­ge zu begrü­ßen. Ost­fil­dern und die Kunst haben eine enge Ver­bin­dung: im Stadt­haus im Scharn­hau­ser Park fin­den regel­mä­ßig Kunst­aus­stel­lun­gen statt. Sein Fazit: „Wenn es um Wei­ter­bil­dung geht, denkt man sofort an die TAE in Ost­fil­dern. Und wer künf­tig an die TAE denkt, denkt auch an die Kunst.“

Mar­cus Witt­kamp von der Kreis­spar­kas­se Ess­lin­gen begrüß­te als Drit­ter im Bun­de die Gäs­te.
Er beton­te die lang­jäh­ri­ge Geschäfts­be­zie­hung zwi­schen der TAE und der Kreis­spar­kas­se Ess­lin­gen und, dass dies nicht der ein­zi­ge Berüh­rungs­punkt sei, den es gibt: Die KSK prä­miert her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen von Stu­die­ren­den, die ihren Bache­lor oder Mas­ter-Abschluss neben­be­ruf­lich an der TAE erwor­ben haben.

Die Kreis­spar­kas­se Ess­lin­gen-Nür­tin­gen ist für ihr gro­ßes Enga­ge­ment im Bereich Kunst und Kul­tur bekannt. Mar­cus Witt­kamp for­mu­lier­te dann auch den bekann­ten Wer­be­slo­gan „Wenn’s um Geld geht, Kreis­spar­kas­se“ kurz­fris­tig um:  „Wenn’s um Kunst geht – Kreis­spar­kas­se“. „Inso­fern war es der KSK Ess­lin­gen“, wie Mar­cus Witt­kamp aus­drück­lich beton­te, „ein Anlie­gen, die dies­jäh­ri­ge Kunst­aus­stel­lung an der TAE zu unter­stüt­zen.“

Der künst­le­ri­sche Zustand ist das Wich­tigs­te (…) Sobald man sich für etwas begeis­tern kann, sobald man an das Unmög­li­che glaubt, ist es wahr­schein­lich da.” Nicht nur mit dem Zitat von Wil­li Bau­meis­ter hat Dr. Johann-Peter Regel­mann den mit Inter­es­se lau­schen­den Zuhö­rern die Kunst von Rémy Tre­vi­san nahe gebracht. Sei­ne anschau­li­chen Erläu­te­run­gen zu den Wer­ken bei­der Künst­ler, Rei­ner Anwan­der und Rémy Tre­vi­san, haben die Zuhö­rer an den unter­schied­li­chen Ent­ste­hungs­pro­zes­sen teil­ha­ben las­sen.

Es war ein Blick durchs Schlüs­sel­loch ins Ate­lier – kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Arbei­ten die Künst­ler doch zurück­ge­zo­gen, bis das Werk voll­endet ist. Und so ver­wun­dert es nicht, dass nach der Ein­füh­rungs­re­de von Dr. Regel­mann die Kunst­in­ter­es­sier­ten die Skulp­tu­ren von Rei­ner Anwan­der und die Bil­der von Rémy Tre­vi­san noch­mals mit ganz ande­ren Augen betrach­ten konn­ten.