Burga Endhardt, 2016 Grafit auf Papier 110x85 cm Foto: pm

SCHRAMBERG  (pm/him) – Drei Aus­stel­lun­gen rich­tet Podi­um Kunst Schram­berg jähr­lich im Schloss aus. Dabei folgt der Schram­ber­ger Kunst­ver­ein einem beson­de­ren Prin­zip, wie Doro­thee förs­t­ner erläu­tert: Natür­lich kön­ne man sagen: „Die Künst­ler ken­nen wir  nicht.“ Doch das Kon­zept des Ver­eins  sei es eben, aka­de­misch aus­ge­bil­de­ten und vor­wie­gend jün­ge­ren Künst­lern eine Platt­form zu bie­ten, ihre Wer­ke zu zei­gen.

Nun trifft dies für Bur­ga End­hardt nicht in jedem Fal­le zu, denn die Künst­le­rin,  deren Wer­ke vom 25. Novem­ber bis 21. Janu­ar  2018 im Schloss zu sehen sein wer­den, kann einen umfang­rei­chen – inter­na­tio­na­len – Aus­stel­lungs­ka­ta­log vor­zei­gen.

Und nun ist sie mit ihren Wer­ken in Schram­berg. Zu sehen sein wer­den sowohl  die ‘klei­nen’ Arbei­ten – eine Art künst­le­ri­sches Tage­buch, inspi­riert vom All­tag – aber nicht  all­täg­lich. Im Gegen­satz dazu ste­hen die ‘grö­ße­ren‘ Arbei­ten, die alles ande­re als spon­tan ent­stan­den sind. Es han­delt sich um Arbei­ten mit Gra­fit, einem varia­blen Mate­ri­al, sei es als Pul­ver auf­ge­tra­gen, ver­wischt, radiert, ver­schmiert, wie­der über­zeich­net oder reli­ef­ar­tig ver­dich­tet. Sei­en es Ein­drü­cke aus der Natur wie Schilf, ver­weh­tes Gras oder Asso­zia­tio­nen an Foto­ne­ga­ti­ve, Rönt­gen­bil­der selbst gar an Klei­dung. Kurz – die Wer­ke machen kei­ne kon­kre­te Aus­sa­ge. Sie geben der Phan­ta­sie des Betrach­ters frei­en Raum.

Info: Die Aus­stel­lung ‘pan­ta rhei‘ mit Wer­ken von Bur­ga End­hardt wird am Frei­tag, 25. Novem­ber um 19.30 Uhr im Schloss Schram­berg eröff­net. Hier­zu sind alle Kunst-Inter­es­sier­ten ein­ge­la­den. Öff­nungs­zei­ten: Di bis Sa 13 bis 17 Uhr, Sonn- und Fei­er­ta­ge 11 bis 17 Uhr.