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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

(Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

(Anzeige). Eis, Spaghetti, Sonne und Meer – viele Deutsche wünschen sich nach der Corona-Krise nichts sehnlicher als einen Urlaub in Italien. Jetzt...

Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Rottweil
Samstag, 11. Juli 2020
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    Charlotte Mumm ist Werkstattpreisträgerin 2018 der Kunststiftung Erich Hauser

    ROTTWEIL  – Charlotte Mumm (geb. 1980) ist die Werkstattpreisträgerin der Kunststiftung Erich Hauser im Jahr 2018. Seit 1997 wird der Werkstattpreis an junge Bildhauer vergeben. Inzwischen haben 24 Künstlerinnen und Künstler diese Auszeichnung erhalten.

    Der Preis bietet die Möglichkeit, mehrere Wochen in der Werkstatthalle zu arbeiten und die entstandenen Werke dort zu präsentieren. Im Rahmen des zweistufigen Auswahlverfahrens wurden in diesem Jahr insgesamt 19 Bildhauerinnen und Bildhauer von verschiedenen Museumsleitern und Kuratoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgeschlagen. Nominiert waren Matthis Bacht, Frank Balve, Matthias Bildstein/Philippe Glatz, Sophie Innmann, Martin Kähler, Sebastian Kuhn, LAYBEUIS, Max Leiß, Claudia Mann, Laura Mietrup, Charlotte Motz, Charlotte Mumm, Ana Navas, Henrike Naumann, Ahmet Ögüt, Leunora Salihu, Karl Salzmann, Johannes Wald und Pablo Wendel. 

    Die Jury, bestehend aus Kalin Lindena, ehemalige Werkstattpreisträgerin, Dr. Léon Krempel, Kunsthalle Darmstadt, Heinrich Dietz, Kunstverein Freiburg und der Stiftungsrätin Dr. Eva-Marina Froitzheim vom Kunstmuseum Stuttgart, hob hervor, dass Charlotte Mumm in ihren skulpturalen Arbeiten, Installationen, Zeichnungen und ihrer Malerei an einer ganz eigenen Bildsprache, die sich zwischen figurativen und abstrakten Elementen bewegt, arbeitet. Als Grenzgängerin zwischen Malerei und Skulptur reflektiert sie die Erfahrbarkeit von Raum, Material und Oberfläche. Sie erkundet in ihren skulpturalen Figuren den persönlichen Raum und seine physischen Grenzen, setzt Metallgelenke und abstrahierte Körperformen ein, mit denen sie den schmalen Grad zwischen Gleichgewicht und freiem Fall, Ausgewogenheit und Zusammenbruch auslotet. „Auf den ersten Blick zeigen sich ihre Werke als ein schier unerschöpflicher Kosmos aus Farben, Formen und Materialien, die in kontrastreichen, oft sogar widersprüchlichen Kombinationen einander durchdringen. Klare Abgrenzungen zwischen Form und Chaos, zwischen Innen und Außen entgleiten dem nach Deutung suchenden Auge immer wieder“, stellt Thomas Niemeyer, Leiter der Städtischen Galerie Nordhorn, der Charlotte Mumm nominiert hat, fest.

    Die Werkstatthalle Erich Hausers bietet der Künstlerin besondere räumliche Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer humorvollen, paradoxen, trügerischen wie auch tragischen Weltentwürfe. Charlotte Mumm wurde in Georgsmarienhütte geboren, studierte an der Kunsthochschule Kassel und war Meisterschülerin von Urs Lüthi. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam. Zur Ausstellung, die am 29. September in der Werkstatthalle eröffnet wird, erscheint ein Katalog.

     

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