Der Chor Futa. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Der Chor Futa-Ensem­ble aus Vil­lin­gen und die prä­mier­te, fran­zö­si­sche Film-Tra­gi­ko­mö­die: „Madame Mar­gue­ri­te – oder die Kunst der schie­fen Töne“ am Sams­tag, 25. Novem­ber um 17.30 Uhr ver­eint im Sub­ia­co-Kino in Schram­berg.

Sie wer­de über­rascht und begeis­tert sein. Per­fek­ter Gesang, vor­ge­tra­gen in einer gefühl­ten Leich­tig­keit und mit Witz und guter Lau­ne – das ist das FUTA-Ensem­ble” schrei­ben die Ver­an­stal­ter vom Sub­ia­co in einer Pres­se­mit­tei­lung. Bekannt im Vil­lin­ger Raum durch Kon­zer­te, Auf­trit­te bei den Mahn­wa­chen der Stol­per­stein Initia­ti­ve, insze­nier­ten, his­to­ri­schen Stadt­füh­run­gen und zuletzt bei den Fei­ern des Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums. Seit Frei­bur­ger PH-Chor­zei­ten singt der zehn­köp­fi­ge A-capel­la-Chor zusam­men. Inzwi­schen sind sie an Vil­lin­ger Schu­len etwa als Musik­leh­rer tätig. Klas­sisch, folk­lo­ris­tisch, modern, rock-pop­pig – ihr Reper­toire ist viel­sei­tig und nie alt­ba­cken.

Im Sub­ia­co-Kino gehö­ren zum ein­stün­di­gen Hör­ge­nuss ins­be­son­de­re fran­zö­si­sche Chan­sons und schwe­di­sche Advents­lie­der. Nach einer halb­stün­di­gen, bewir­te­ten Pau­se wird um 19 Uhr der Film „Madame Mar­gue­ri­te oder die Kunst der schie­fen Töne“, ein Film von Xavier Gian­no­li gezeigt. Das ver­bin­den­de Ele­ment: die Begeis­te­rung für den Gesang.

In den zwan­zi­ger Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts dreht sich im Leben der wohl­ha­ben­den Fran­zö­sin Mar­gue­ri­te Dumont alles um ihre Lei­den­schaft für die Oper. Sie tritt vor einem pri­va­ten, exklu­si­ven, Publi­kum auf, das ihre fal­schen Töne und ihre extra­va­gan­ten Kos­tüm­auf­trit­te amü­siert tole­riert.

Ausgezeichneter Film

Von einem jun­gen Jour­na­lis­ten Luci­en Beau­mont ent­deckt und in einem zwei­deu­ti­gen, wohl­mei­nen­den Arti­kel beschrie­ben, sieht sie eine Gesangs­kar­rie­re vor sich. Sie sucht ziel­stre­big den Auf­tritt auf der gro­ßen Büh­ne. Obwohl ihr Ehe­mann Geor­ges alles dar­an setzt Schlim­me­res zu ver­hin­dern, sieht sie sich am Ende mit der Wahr­heit kon­fron­tiert.

Der Film basiert auf der Lebens­ge­schich­te der rei­chen, musik­be­geis­ter­ten Ame­ri­ka­ne­rin Flo­rence Fors­ter Jenkins. Von der Deut­schen Film- und Medi­en­be­wer­tung wur­de der Film mit dem Prä­di­kat „beson­ders wert­voll“ aus­ge­zeich­net. Die Haupt­dar­stel­le­rin Cathe­ri­ne Frot erhielt 2016 für ihre dar­stel­le­ri­sche Leis­tung den fran­zö­si­schen Film­preis „César“.

Um 17 Uhr wird das Sub­ia­co-Kino Schram­berg geöff­net. Der Ein­tritt zum Chor­ge­sang des FUTA-Ensem­bles ist frei, der Hör­ge­nuss wird durch Spen­den hono­riert. Um 19 Uhr beginnt der Film: „Madame-Mar­gue­ri­te oder die Kunst der schie­fen Töne“.