Das Problem: Dunkelheit! Die Lösung: Licht!

Theater AG des Gymnasiums Schramberg spielt „Eine Komödie im Dunkeln / Deutsch und Englisch

SCHRAMBERG  (him) –  „Hallo, der Satz ist gestrichen“, ruft Regisseur Roland Eisele auf die Bühne. In der Aula des Gymnasiums proben ein halbes Dutzend Schülerinnen und Schüler eine schwarze Komödie des britischen Autos Peter Shaffer. „Der Satz funktioniert nur auf englisch, da kennt jeder das Zitat“, erläutert Eisele, „auf Deutsch kapiert das keiner.“

Nach einigen ziemlich anspruchsvollen und auch inhaltlich eher brutalen Stücken hatten sich seine Schüler wieder etwas leichtere Kost gewünscht, so Eisele. „Nach unserem kurzen Auswahlprozess kamen wir dann auf dieses Stück, auch weil ich das schon seit Langem einmal inszenieren möchte.“ Das Besondere: Zwei Gruppen werden das Stück an verschiedenen Abenden spielen, eine auf Deutsch als Komödie im Dunkeln“ und die andere im englischen Original als „Black Comedy“

Worum geht es  in dieser „Komödie im Dunkeln“?

Der junge Künstler Brindsley Miller bereitet in seiner Wohnung gerade eine Ausstellung seiner Arbeiten für den russischen Oligarchen Godunow vor, als plötzlich der Strom ausfällt. Brindsleys Schwiegervater in spe, der cholerische Colonel Melkett, hat sich zum Besuch angesagt. Deshalb hat Brindsley sich einige elegante Möbel seines Nachbarn Harold „geliehen“.  Der kommt dummerweise früher als erwartet von einer Reise zurück. Als auch noch die dem Alkohol nicht abgeneigte Nachbarin Miss Furnival, Brindsleys Ex-Freundin Clea und der Mann vom E-Werk auftauchen, nimmt das Chaos unweigerlich seinen Lauf.

„Die Komödie im Dunkeln“ sei ein Klassiker ihres Genres, weil es auf einer genialen Spielidee beruhe, so Eisele: „Alle Figuren auf der Bühne bewegen sich in einer stockdunklen Wohnung, für die Zuschauer ist es jedoch taghell.“

Seit November proben die beiden Theatergruppen bereits, in den Osterferien ganz intensiv. Das Stück sei für die Schauspieler sehr anspruchsvoll. Er sei gespannt, „wie gut die Schüler es hinbekommen, die Spannung zu halten und eine Stunde lang zu spielen als könnten sie nichts sehen.“

Info: Die Premiere der deutschen Version ist am 17. Mai, weitere Aufführungen sind am 18.  Und 25. Mai; auf Englisch spielt die Theater AG am 19. Mai und 24. Mai in der Aula des Schramberger Gymnasiums.

 

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