SCHRAMBERG (pm) – Die Schramberger Theaterwerkstatt hat sich, erstmals unter der Regie von Roland Eisele, für die Aufführung einer „klassischen“ Komödie entschieden, die sich seit weit mehr als einem Jahrhundert auf deutschen Bühnen behauptet und mehrfach verfilmt wurde: „Der Raub der Sabinerinnen“. Darüber berichtet die Theaterwerkstatt in einer Pressemitteilung:

Das Stück, ursprünglich auf das Wiener Brüderpaar Franz und Paul Schönthan zurückgehend, ist seither vielfach bearbeitet worden. Harald Frommer schreibt zum Stück: Trotz seines imponierenden Alters hat diese Komödie Züge eines Zeitgemäldes bewahrt: Es sind Angehörige der „wilhelminischen“ Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die sich auf der Bühne tummeln. Für einen Professor ist es beispielsweise so unehrenhaft, ein Theaterstück geschrieben zu haben, dass er es vor seiner Frau verheimlichen muss.

Daraus entwickelt sich ein Intrigenspiel voll dreister Lügen und ein ganzes Panorama menschlicher Schwächen: Scheinheiligkeit, Ehrenkäsigkeit, Neugier, Prahlerei, Eitelkeit und anderes mehr. Das Publikum kommt voll auf seine Kosten, die Lächerlichkeit der Bühnenfiguren und ihres Verhaltens ist eine unerschöpfliche Quelle der Heiterkeit und wird durch Eiseles Inszenierung drastisch verdeutlicht (Regieassistenz: Harald Frommer).

Es wirken mit: Karin Eichenlaub, Gabriele Frommer, Lara Kiolbassa, Beate Meyer-Pick, Klaus Andreae, Lars Bornschein, Roland Eisele, Martin Himmelheber und Gerhard Ruoff.

Ab 21. Februar werden zunächst vier Aufführungen im Elisabetha-Glöckler-Saal der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn stattfinden. Es wird ein vorgezogener Kartenvorverkauf angeboten, bei Klaus Andreae (Tel.07422/52450) können schon jetzt Eintrittskarten gekauft oder bestellt werden. Vielleicht sucht mancher noch ein nettes Weihnachtsgeschenk. Bei der Buchhandlung Buchlese sind dann ab 8. Januar 2018 Karten erhältlich.

 

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