Kul­tur Drei­klang: Trio di Càso­la prä­sen­tiert Klas­sik auf höchs­tem Niveau

Dreiklang: Trio di Càsola präsentiert Klassik auf höchstem Niveau

ROTTWEIL – Mit dem Trio di Càso­la ist am Sonn­tag, 3. Febru­ar, im Son­nen­saal des Kapu­zi­ners ein Schwei­zer Ensem­ble im Rah­men der Drei­klang-Kon­zer­t­­rei­he zu Gast, das klas­si­sche Musik auf höchs­tem Niveau prä­sen­tiert. Beginn ist um 17 Uhr. Kar­ten sind in der Rott­wei­ler Tou­rist­info und allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len der Regi­on erhält­lich.

Drei erfah­re­ne Schwei­zer Kam­mer­mu­si­ker haben sich zusam­men getan, tre­ten in vie­len ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen gemein­sam auf und erkun­den das viel­fäl­ti­ge Reper­toire der Beset­zung mit Kla­ri­net­te, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier: Aus­ge­hend von den bei­den bekann­tes­ten Kom­po­nis­ten für Kla­ri­net­ten­tri­os, Lud­wig van Beet­ho­ven und Johan­nes Brahms, erar­bei­ten sie sich auch Wer­ke abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de.

Der Kla­ri­net­tist Fabio di Càso­la war bereits zu Gast bei vie­len bedeu­ten­den inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals, unter ande­rem den Ber­li­ner Fest­spie­len unter Lei­tung von Clau­dio Abba­do. Er ist seit 1991 als Pro­fes­sor für Kla­ri­net­te und Kam­mer­mu­sik an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te tätig. Seit 2006 lei­tet er die Kam­mer­mu­sik­rei­he www.klang.ch.
Tho­mas Gros­sen­ba­cher ist ers­ter Solo­cel­list im Ton­hal­­le-Orches­­ter Zürich und lehrt an der Züri­cher Hoch­schu­le der Küns­te. Er kon­zer­tiert in Euro­pa, den USA und Japan.

Der Pia­nist Ben­ja­min Enge­li zählt zu den viel­sei­tigs­ten Pia­nis­ten der jun­gen Genera­ti­on. Unter ande­rem gewann er als Mit­glied des Tecch­ler Trio 2007 den ARD-Musi­k­­wet­t­be­werb und musi­ziert mit inter­na­tio­na­len Orches­tern sowie mit natio­na­len For­ma­tio­nen.

Auf dem Pro­gramm steht als Auf­takt das Trio op. 11 B‑Dur („Gas­­­sen­hau­er-Trio“) von Lud­wig an Beet­ho­ven. Das von beschwing­ter und wohl­ge­laun­ter Stim­mung beherrsch­te Werk ent­hält eini­ge har­mo­ni­sche Über­ra­schun­gen, unter ande­rem schar­fe Gegen­über­stel­lun­gen von ein­tak­ti­gen Peri­oden in a‑moll und F‑Dur.
Carl Früh­lings Kla­ri­net­ten­trio op. 40 in a‑moll für Kla­ri­net­te, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier ist im Stil der tra­di­tio­nel­len Roman­tik gehal­ten und zeugt von gro­ßem hand­werk­li­chem Geschick und schöp­fe­ri­scher Ori­gi­na­li­tät.
Das Trio für Kla­vier, Kla­ri­net­te und Vio­lon­cel­lo in a‑moll op. 114 kom­po­nier­te Johan­nes Brahms, der mit dem Kom­po­nie­ren eigent­lich schon abge­schlos­sen hat­te, 1891, nach­dem er den Kla­ri­net­tis­ten Richard Mühl­feld ken­nen­ge­lernt hat­te und von der Kla­ri­net­te fas­zi­niert war.

INFO: Ein­zel­kar­ten sind für 18 Euro (Schü­ler und Stu­den­ten 9 Euro) in der Tou­­rist- Infor­ma­ti­on Rott­weil, Tele­fon 0741/494–280, bei den bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len der Regi­on und unter www.triok.de erhält­lich. Ein­zel­kar­ten an der Abend­kas­se kos­ten 20 Euro (für Schü­ler und Stu­den­ten 10 Euro). Für Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jah­ren ist der Ein­tritt frei, Platz­kar­ten müs­sen jedoch reser­viert wer­den. Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm gibt es im Kul­tur­amt der Stadt Rott­weil, Tele­fon 0741/494–219, oder unter www.dreiklang-konzerte.de.

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