Das Trio di Càsola gastiert im Rahmen der Reihe „Dreiklang“ am Sonntag, 3. Februar 2019 um 17 Uhr im Kapuziner in Rottweil. Karten sind ab sofort erhältlich . Foto: pm

ROTTWEIL – Mit dem Trio di Càso­la ist am Sonn­tag, 3. Febru­ar 2019, im Son­nen­saal des Kapu­zi­ners ein Schwei­zer Ensem­ble zu Gast, das klas­si­sche Musik auf höchs­tem Niveau prä­sen­tiert. Beginn ist um 17 Uhr. Wer dafür sei­nen Liebs­ten Kar­ten unter den Weih­nachts­baum legen möch­te, bekommt Kar­ten in der Rott­wei­ler Tou­rist­info und allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len der Regi­on.

Drei erfah­re­ne Schwei­zer Kam­mer­mu­si­ker haben sich zusam­men getan, tre­ten in vie­len ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen gemein­sam auf und erkun­den das viel­fäl­ti­ge Reper­toire der Beset­zung mit Kla­ri­net­te, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier: Aus­ge­hend von den bei­den bekann­tes­ten Kom­po­nis­ten für Kla­ri­net­ten­tri­os, Lud­wig van Beet­ho­ven und Johan­nes Brahms, erar­bei­ten sie sich auch Wer­ke abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de.

Der Kla­ri­net­tist Fabio di Càso­la, aus Luga­no stam­mend, wur­de 1990, mit nur 23 Jah­ren, Preis­trä­ger des „Con­cours de Genè­ve“. Er war bereits zu Gast bei vie­len bedeu­ten­den inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals, unter ande­rem den Ber­li­ner Fest­spie­len unter Lei­tung von Clau­dio Abba­do und dem Fes­ti­val in Evi­an unter Lei­tung von Mstis­lav Rostro­po­witsch. Fabio di Càso­la ist seit 1991 als Pro­fes­sor für Kla­ri­net­te und Kam­mer­mu­sik an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te tätig. Seit 2006 lei­tet er die Kam­mer­mu­sik­rei­he www.klang.ch.

Tho­mas Gros­sen­ba­cher gehört zu den renom­mier­tes­ten Schwei­zer Cel­lis­ten. Er ist seit 1993 ers­ter Solo­cel­list im Ton­hal­le-Orches­ter Zürich und lehrt an der Züri­cher Hoch­schu­le der Küns­te. Er kon­zer­tiert in Euro­pa, den USA und Japan.

Der Thur­gau­er Pia­nist Ben­ja­min Enge­li zählt zu den viel­sei­tigs­ten Pia­nis­ten der jun­gen Genera­ti­on. Nach dem Stu­di­um an der Musik­aka­de­mie Basel führ­te er sein Stu­di­um an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te fort. Unter ande­rem gewann er als Mit­glied des Tecch­ler Trio 2007 den ARD-Musik­wett­be­werb und musi­ziert mit inter­na­tio­na­len Orches­tern sowie mit natio­na­len For­ma­tio­nen.

Auf dem Pro­gramm steht als Auf­takt das Trio op. 11 B-Dur („Gas­sen­hau­er-Trio“) von Lud­wig an Beet­ho­ven, kom­po­niert 1797. Das von beschwing­ter und wohl­ge­laun­ter Stim­mung beherrsch­te Werk ent­hält eini­ge har­mo­ni­sche Über­ra­schun­gen, unter ande­rem schar­fe Gegen­über­stel­lun­gen von ein­tak­ti­gen Peri­oden in a-moll und F-Dur. Carl Früh­ling, öster­rei­chi­scher Kom­po­nist und Pia­nist. Sein Kla­ri­net­ten­trio op. 40 in a-moll für Kla­ri­net­te, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier wur­de 1925 ver­öf­fent­licht. Es ist im Stil der tra­di­tio­nel­len Roman­tik gehal­ten und zeugt von gro­ßem hand­werk­li­chem Geschick und schöp­fe­ri­scher Ori­gi­na­li­tät.

Das Trio für Kla­vier, Kla­ri­net­te und Vio­lon­cel­lo in a-moll op. 114 run­det das Kon­zert ab: Johan­nes Brahms hat­te mit dem Kom­po­nie­ren eigent­lich schon abge­schlos­sen, doch dann hör­te er bei einem Besuch in Mei­nin­gen den Kla­ri­net­tis­ten Richard Mühl­feld. Nach­dem die­ser ihm die Mög­lich­kei­ten einer Kla­ri­net­te genau­er auf­ge­zeigt hat­te, schrieb Brahms noch im sel­ben Som­mer das Kla­ri­net­ten­trio in a-moll.

INFO: Ein­zel­kar­ten sind für 18 Euro (Schü­ler und Stu­den­ten 9 Euro) in der Tou­rist- Infor­ma­ti­on Rott­weil, Tele­fon 0741/494–280, bei den übli­chen Vor­ver­kaufs­stel­len der Regi­on und unter www.triok.de erhält­lich. Ein­zel­kar­ten an der Abend­kas­se kos­ten 20 Euro (für Schü­ler und Stu­den­ten 10 Euro). Für Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jah­ren ist der Ein­tritt frei, Platz­kar­ten müs­sen jedoch reser­viert wer­den. Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm gibt es im Kul­tur­amt der Stadt Rott­weil, Tele­fon 0741/494–219, oder unter www.dreiklang-konzerte.de.