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Rottweil
Samstag, 7. Dezember 2019
Start Kul­tur Fet­te Ham­mond-Orgel-Klän­ge und glas­kla­re Gitar­ren­tö­ne

Fette Hammond-Orgel-Klänge und glasklare Gitarrentöne

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ROTTWEIL – Das nächs­te Herbst­kon­zert der Rei­he „Jazz im Refek­to­ri­um“ steht an: Das Jörg Enz Orga­nic Trio spielt am Frei­tag, 11. Okto­ber, im Kapu­zi­ner. Die Com­bo um den Jazz­gi­tar­ris­ten Jörg Enz wird als musi­ka­li­scher Lecker­bis­sen gehan­delt, nicht zuletzt wegen der ori­gi­na­len Ham­mond B3-Orgel, die mit dabei ist.

Jörg Enz gehört zu der Genera­ti­on jün­ge­rer Gitar­ris­ten, die im Modern-Jazz zu Hau­se sind. Sein Hand­werk hat er zu gro­ßen Tei­len in den USA gelernt, wo er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren viel Zeit ver­brach­te. Einen Namen hat er sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vor allem im Süden der Repu­blik und in der Schweiz gemacht, nicht nur mit sei­nem eige­nen Trio, son­dern auch in der Zusam­men­ar­beit mit natio­na­len und inter­na­tio­na­len bekann­ten Grö­ßen des Jazz wie Rares Pop­sa und Joe Ken­ney.

Spe­zia­li­siert hat er sich in den letz­ten Jah­ren unter ande­rem auf das klas­si­sche Ham­­mond-Trio, bei der die berüch­tig­te Ham­mond B3-Orgel aus den sech­zi­ger Jah­ren und das Schlag­zeug zum Ein­satz kom­men.

Das Debut-Album des Jörg Enz Orga­nic Tri­os erschien im Jahr 2012 in Zusam­men­ar­beit mit dem Süd­west­rund­funk und doku­men­tiert eine orga­ni­sche musi­ka­li­sche Ein­heit, deren Reiz aus der Mischung des fet­ten Klan­ges der ori­gi­na­len Ham­­mond-Orgel und der glas­kla­ren Jazz-Gitar­­re besteht. Enz arbei­tet seit dem ver­gan­ge­nen Jahr mit einer neu­en Beset­zung, die dem Sound des Tri­os wei­te­re musi­ka­li­sche Impul­se gelie­fert hat: zur aktu­el­len For­ma­ti­on gehö­ren der Frei­bur­ger Ham­­mond-Orga­­nist Tho­mas Bau­ser und der Stutt­gar­ter Schlag­zeu­ger Ferenc Mehl.

Tho­mas Bau­ser hat sich mit sei­nem indi­vi­du­el­len Stil eben­so in Süd­deutsch­land und der Schweiz als Jazz­mu­si­ker eta­bliert. Er spiel­te bereits mit inter­na­tio­na­len Künst­lern wie Alex Sipi­a­gin, John Swa­na und Loui­sia­na Red. Seit 2013 lehrt er Jazz­kla­vier an der Musik­hoch­schu­le Frei­burg.

Ferenc Mehl stammt aus Rott­weil und spiel­te bereits in meh­re­ren Lan­des­jazz­or­ches­tern, im Bun­des­ju­gend­jazz­or­ches­ter sowie als Musi­ker im Leip­zi­ger Schau­spiel­haus. Mit dem Ferenc und Magnus Mehl Quar­tett (FuMMQ) ver­öf­fent­lich­te er bis­lang drei CDs. Er war als Musi­ker schon aus­ge­dehnt in Euro­pa und Asi­en unter­wegs.

INFO: Das Kon­zert ist am 11. Okto­ber um 20:30 Uhr im Refek­to­ri­um des Kapu­zi­ners. Der Ein­tritt kos­tet 14, ermä­ßigt 11 Euro. Kar­ten­re­ser­vie­run­gen sind unter jazzimrefektorium@gmail.com mög­lich.

 

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