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Samstag, 22. Februar 2020

Fünf Bands und ein Solomusiker helfen nach dem Brand

Benefizkonzert für die Villingendorfer Cavemen

VILLINGENDORF – Mitte November letzten Jahres zerstörte ein Großbrand das Vereinsheim der Cavemen in Villingendorf. Die Baseballer hatten das Gebäude in Eigenleistung errichtet, kurz zuvor noch erweitert. 250.000 Euro Schaden – eine Summe, die der Verein niemals selbst stemmen könnte. Daher haben sich jetzt fünf Bands und ein Solomusiker zusammengetan, um am 7. April mit einem Benefizkonzert unter dem Motto „Rock for the Cavemen“ ihren Teil zum Wiederaufbau beizutragen. Das Benefizkonzert in der Villingendorfer Festhalle beginnt um 18.30 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Mit dabei: Die Intakt Allstyle Band, die regelmäßig nicht nur das Ferienzauberzelt zum Beben bringt, sondern seit vielen Jahren in der Region mit perfekt arrangierten Coversongs für beste Stimmung sorgt. Inzwischen in leicht veränderter Besetzung, man darf also gespannt sein, was die fünf Musiker um die charismatische Sängerin Tati Mitsche an Überraschungen zu bieten haben.
 

Überraschen dürfte auch die junge Formation Project5. Vor gut zwei Jahren hatten sie ihren ersten, überzeugenden Auftritt beim großen Benefizkonzert in Lauffen und machten sich dabei gleich jede Menge Fans. Die jungen Stimmen von Jule Hengstler und den Schwestern Hélène und Mimi Marcel, dazu die Bühnenerfahrung von Tati Mitsche und die einfühlsame Begleitung von Keyboarder Andre Sütterlin, das begeistert einfach jeden.

The Wotcha Blokes entstanden 2011 aus einer Bierlaune heraus und betitelten sich lange Zeit selbst als die älteste Nachwuchsband der Region. Mittlerweile haben sich die vier Gitarristen in der Szene etabliert und liefern etwas abseits vom Mainstream ein buntes Repertoire aus Rock, Pop, Folk und Country auf ihre ganz eigene Weise.

New Metal und Crossover, das ist, was Heimatgold bietet. Die Coverband aus Schömberg nimmt sich Stücke von Rage Against The Machine, Disturbed, Clawfinger oder den Red Hot Chili Peppers vor, macht aber auch mit dem originellen Bühnenoutfit von sich reden, denn Spaß und Ironie gehört für Heimatgold genauso dazu wie die spaßigen Eigenkreationen auf ihrem YouTube-Kanal „Heimatgold TV“. 

Black Alley 21 widmen sich handgemachtem, bodenständigem Rock, gerne auch gemischt mit Blues, Pop oder Funk, woraus sie ihre eigene, ausgewogene Mischung kreieren. Black Alley hat aber auch echte Klassiker im Programm, die auf keiner Party fehlen dürfen und mit denen die vier Jungs und ihre Sängerin Mona Mutschler garantiert für Stimmung sorgen. 

Das gelingt auch Marcel Singer, der schon mit 12 Jahren anfing, Gitarre zu spielenn, beeinflusst von seinem Vater, der damals in verschiedenen Bands spielte. Weiter ging es mit der Schulband, die nach dem Abschluss unabhängig weitermachte. Und schließlich mit Auftritten als Sonlist, manchmal auch verstärkt durch einen Schlagzeuger. Marcel Singers Repertoire reicht von Klassikern aus den 1970er-Jahren, Simon&Garfunkel oder Cat Stevens beispielsweise, bis zu aktuellen Hits von Mark Forster oder den Toten Hosen. 

Karten gibt es im Vorverkauf für elf bei der Kreissparkasse Rottweil und bei Teamsport Haller in Villingendorf, an der Abendkasse für 13 Euro. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass das Kartenkontingent begrenzt ist und es sich daher empfiehlt, sich welche im Vorverkauf zu besorgen.
Veranstalter sind der Vereinsring Villingendorf und das Baseball-Team Cavemen. Das Design hat Melissa Koch übernommen.

 

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