Fünf Bands und ein Solomusiker helfen nach dem Brand

Benefizkonzert für die Villingendorfer Cavemen

Die beliebte Sängerin Tati Mitsche ist mit Intakt beim Benfizkonzert vertreten. Foto: pm

VILLINGENDORF – Mit­te Novem­ber letz­ten Jah­res zer­stör­te ein Groß­brand das Ver­eins­heim der Cave­men in Vil­lin­gen­dorf. Die Base­bal­ler hat­ten das Gebäu­de in Eigen­leis­tung errich­tet, kurz zuvor noch erwei­tert. 250.000 Euro Scha­den – eine Sum­me, die der Ver­ein nie­mals selbst stem­men könn­te. Daher haben sich jetzt fünf Bands und ein Solo­mu­si­ker zusam­men­ge­tan, um am 7. April mit einem Bene­fiz­kon­zert unter dem Mot­to „Rock for the Cave­men” ihren Teil zum Wie­der­auf­bau bei­zu­tra­gen. Das Bene­fiz­kon­zert in der Vil­lin­gen­dor­fer Fest­hal­le beginnt um 18.30 Uhr, Ein­lass ist ab 17.30 Uhr.

Mit dabei: Die Intakt Allstyle Band, die regel­mä­ßig nicht nur das Feri­en­zau­ber­zelt zum Beben bringt, son­dern seit vie­len Jah­ren in der Regi­on mit per­fekt arran­gier­ten Cover­songs für bes­te Stim­mung sorgt. Inzwi­schen in leicht ver­än­der­ter Beset­zung, man darf also gespannt sein, was die fünf Musi­ker um die cha­ris­ma­ti­sche Sän­ge­rin Tati Mit­sche an Über­ra­schun­gen zu bie­ten haben.
 

Über­ra­schen dürf­te auch die jun­ge For­ma­ti­on Project5. Vor gut zwei Jah­ren hat­ten sie ihren ers­ten, über­zeu­gen­den Auf­tritt beim gro­ßen Bene­fiz­kon­zert in Lauf­fen und mach­ten sich dabei gleich jede Men­ge Fans. Die jun­gen Stim­men von Jule Hengst­ler und den Schwes­tern Hélè­ne und Mimi Mar­cel, dazu die Büh­nen­er­fah­rung von Tati Mit­sche und die ein­fühl­sa­me Beglei­tung von Key­boar­der And­re Süt­ter­lin, das begeis­tert ein­fach jeden.

The Wot­cha Blo­kes ent­stan­den 2011 aus einer Bier­lau­ne her­aus und beti­tel­ten sich lan­ge Zeit selbst als die ältes­te Nach­wuchs­band der Regi­on. Mitt­ler­wei­le haben sich die vier Gitar­ris­ten in der Sze­ne eta­bliert und lie­fern etwas abseits vom Main­stream ein bun­tes Reper­toire aus Rock, Pop, Folk und Coun­try auf ihre ganz eige­ne Wei­se.

New Metal und Cross­over, das ist, was Hei­mat­gold bie­tet. Die Cover­band aus Schöm­berg nimmt sich Stü­cke von Rage Against The Machi­ne, Dis­tur­bed, Claw­fin­ger oder den Red Hot Chi­li Pep­pers vor, macht aber auch mit dem ori­gi­nel­len Büh­nenout­fit von sich reden, denn Spaß und Iro­nie gehört für Hei­mat­gold genau­so dazu wie die spa­ßi­gen Eigen­krea­tio­nen auf ihrem You­Tube-Kanal „Hei­mat­gold TV”. 

Black Alley 21 wid­men sich hand­ge­mach­tem, boden­stän­di­gem Rock, ger­ne auch gemischt mit Blues, Pop oder Funk, wor­aus sie ihre eige­ne, aus­ge­wo­ge­ne Mischung kre­ieren. Black Alley hat aber auch ech­te Klas­si­ker im Pro­gramm, die auf kei­ner Par­ty feh­len dür­fen und mit denen die vier Jungs und ihre Sän­ge­rin Mona Mutsch­ler garan­tiert für Stim­mung sor­gen. 

Das gelingt auch Mar­cel Sin­ger, der schon mit 12 Jah­ren anfing, Gitar­re zu spie­lenn, beein­flusst von sei­nem Vater, der damals in ver­schie­de­nen Bands spiel­te. Wei­ter ging es mit der Schul­band, die nach dem Abschluss unab­hän­gig wei­ter­mach­te. Und schließ­lich mit Auf­trit­ten als Son­list, manch­mal auch ver­stärkt durch einen Schlag­zeu­ger. Mar­cel Sin­gers Reper­toire reicht von Klas­si­kern aus den 1970er-Jah­ren, Simon&Garfunkel oder Cat Ste­vens bei­spiels­wei­se, bis zu aktu­el­len Hits von Mark Fors­ter oder den Toten Hosen. 

Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf für elf bei der Kreis­spar­kas­se Rott­weil und bei Team­sport Hal­ler in Vil­lin­gen­dorf, an der Abend­kas­se für 13 Euro. Die Ver­an­stal­ter wei­sen dar­auf hin, dass das Kar­ten­kon­tin­gent begrenzt ist und es sich daher emp­fiehlt, sich wel­che im Vor­ver­kauf zu besor­gen.
Ver­an­stal­ter sind der Ver­eins­ring Vil­lin­gen­dorf und das Base­ball-Team Cave­men. Das Design hat Melis­sa Koch über­nom­men.