Jenny Bright . Foto: pm

DEISSLINGEN – Schwar­zer Hut, rote Locken und ein frech-kur­zes Blüm­chen­kleid – schon der ers­te Blick ver­rät, dass hin­ter die­sem jun­gen Mäd­chen eine eher unge­wöhn­li­che Per­son steckt. Die 19-Jäh­ri­ge Sin­ger-Song­wri­te­rin Jen­ny Bright macht lei­den­schaft­li­chen Coun­try-Pop und tritt im Zuge der Bären­mu­sik­rei­he am Frei­tag, 1. Sep­tem­ber ab 20 Uhr im Bären in Deiß­lin­gen auf.

Lie­bend ger­ne gesun­gen hat sie schon immer. Als es ihr mit 12 Jah­ren zu lang­wei­lig wur­de nur bereits bestehen­de Songs ihrer Vor­bil­der Tay­lor Swift, Car­rie Under­wood oder The Band Per­ry nach­zu­träl­lern, schnapp­te sie sich ihre Gitar­re und begann eige­ne Musik zu schrei­ben. Im Stil des Ame­ri­ka­ni­schen Coun­try-Pop.

Die Lie­der der jun­gen Hard­te­rin beschrei­ben Geschich­ten aus  aus ihrem Leben, ein Gefühl oder ein Gedan­ke, die sie in Wor­te fasst. „Wenn bei mir ein Song ent­steht, dann weil mir das The­ma wirk­lich am Her­zen lag“, sagt die jun­ge Musik­stu­den­tin., „mich mit dem Plan einen Song zu schrei­ben hin­zu­set­zen, ist nicht mein Ding. Ich muss wirk­lich füh­len, was ich sin­ge.“ Gera­de die­se authe­ti­sche Art, gepaart mit einer vir­tuo­sen Stim­me, ist es, was das Publi­kum bei Brights Kon­zer­ten in den Bann zieht.

Auch in der Fach­welt konn­te die jun­ge Song­wri­te­rin schon bei diver­sen Wett­be­wer­ben ihr Kön­nen unter Beweis stel­len: Jugend musi­ziert (zwei­fa­che Bun­des­preis­trä­ge­rin), Wol­le-Kri­w­anek-För­der­preis, Back­n­an­ger Nach­wuchs­fes­ti­val (2. Platz), Frei­bur­ger Band­con­test „Ram­pe 16“ (3. Platz). Sie spiel­te Sup­port-Gigs bei ame­ri­ka­ni­schen Künst­lern wie Aaron Wat­son und der Band Her&Kings Coun­ty und rock­te inter­na­tio­na­le Fes­ti­vals wie das Coun­try Music Mee­ting Ber­lin, den Hon­berg-Som­mer Tutt­lin­gen und nicht zuletzt das größ­te Coun­try­fes­ti­val Euro­pas: die Coun­try Night Gstaad.

Beginn des Kon­zerts ist 20 Uhr, der Ein­tritt ist frei.