Kunstwerke zeugen vom Wunder Jesu Geburt

Ausstellung im Stadtmuseum Schramberg: „Die Krippensammlung des Stadtmuseums Schramberg und die Lauterbacher Krippenbauern“

Falkensteinkrippe. Fotos: pm

SCHRAMBERG (pm) – Die Krip­pen­aus­stel­lung des Stadt­mu­se­um Schram­berg öff­net auch in die­sem Jahr wie­der ihre Pfor­ten. Von Sams­tag, 2. Dezem­ber bis Sonn­tag, 4. Febru­ar 2018, sind die Kunst­wer­ke aus der Hand Schram­ber­ger und Lau­ter­ba­cher Krip­pen­bau­er wie gewohnt im Schloss zu sehen. Über die Aus­stel­lung heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Wir freu­en uns sehr, wie­der einen Teil unse­rer über­re­gio­nal bekann­ten Samm­lung der Öffent­lich­keit prä­sen­tie­ren zu kön­nen“, erklärt Sabi­ne Diet­zig-Schicht, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Stadt­mu­se­um. Die mit küns­te­r­isch hoch­wer­ti­gen Bild­hau­er­fi­gu­ren aus­ge­stat­te­ten und raf­fi­niert beleuch­te­ten Büh­nenkrip­pen ein­hei­mi­scher Krip­pen­bau­ern wür­den nun bereits im fünf­ten Jahr zur Weih­nachts­zeit ins rech­te Licht gerückt.

Dar­un­ter fin­den sich ganz beson­de­re Stü­cke wie Karl Mar­tes „Fal­ken­stein­krip­pe“ von 1937, Max Schel­lers gro­ße Kulis­senkrip­pe „Weih­nach­ten am Para­dies­berg“ von 1946, Ulrich Schel­lers „Hei­li­ge Nacht in süd­li­cher Rui­ne“ von 1970,

Schwarz­waldkrip­pe

eine Schwarz­waldkrip­pe von Her­mann Feh­ren­ba­cher aus Lau­ter­bach von 1974 sowie die präch­ti­ge Drei­kö­nigs­krip­pe von Eugen und Lui­se Mey aus den Jah­ren 1984 bis 1995.

Die Gast-Aus­stel­ler kom­men in die­sem Jahr aus Lau­ter­bach. So ist Lothar May­er mit zwei Krip­pen ver­tre­ten – einer klas­si­schen „Schwarz­waldkrip­pe“ und einer Kas­tenkrip­pe. Wer­ner Bor­ho zeigt sei­ne über­re­gio­nal bekann­te Lau­ter­ba­cher „Berg­ka­pel­le“ und eine Krip­pe vor hei­mi­scher Kulis­se. Aus dem Fun­dus des bereits ver­stor­be­ne Lau­ter­ba­cher Krip­pen­bau­ers Erwin Reu­ter ist eine „Wur­zelkrip­pe“ und eine „Schwarz­waldkrip­pe“ zu sehen.

Taber­na­kelkrip­pe

Die Aus­stel­lungs­er­öff­nung fin­det am Frei­tag, 1. Dezem­ber, um 19.30 Uhr im Stadt­mu­se­um Schram­berg im Schloss, Bahn­hof­stra­ße 1, statt. Geöff­net ist die Aus­stel­lung bis Sonn­tag, 4. Febru­ar 2018, diens­tags bis sams­tags von 13 bis 17 Uhr sowie sonn- und fei­er­tags von 11 bis 17 Uhr (Hei­lig­abend, Sil­ves­ter und Neu­jahr geschlossen).Der Ein­tritt ist frei. Füh­run­gen sind nach Ver­ein­ba­rung unter der Ruf­num­mer 07422–29268 oder per Mail unter museum@schramberg.de mög­lich.