Der Mädchenchor Rottweil und der Junge Chor St. Ursula Villingen singen einmal im Jahr ein Benefizkonzert für das Hospiz am Dreifaltigkeitsberg. Foto: pm

SPAICHINGEN – Es ist schon Tra­di­ti­on, dass der Mäd­chen­chor Rott­weil und der Jun­ge Chor St. Ursu­la Vil­lin­gen ein­mal im Jahr ein Chor­kon­zert als Bene­fiz­kon­zert für das Hos­piz am Drei­fal­tig­keits­berg gibt. So laden die rund 35 Sän­ge­rin­nen auch die­ses Jahr am Sonn­tag, 7. April um 18 Uhr in die Kir­che auf dem Drei­fal­tig­keits­berg zu einem inter­es­san­ten und abwechs­lungs­rei­chen Chor­kon­zert ein.

Die Mäd­chen zie­hen zu Beginn die­ses Kon­zert mit dem alten latei­ni­schen Gesang ‚Alta tri­ni­ta bea­ta (‚Hohe Drei­fal­tig­keit‘) fei­er­lich in die Kir­che ein. Dar­auf folgt geist­li­che Chor­li­te­ra­tur aus dem Barock, der Roman­tik und der Moder­ne. Das aus­drucks­vol­le Kyrie von Hugo Hamar­ström lässt die hel­len und war­men Stim­men der bei­den Mäd­chen­chö­re in der schö­nen Akkus­tik der Drei­fal­tig­keits­berg­kir­che voll erklin­gen.

Die fol­gen­den Chor­stü­cke von Hein­rich Schütz und dem eng­li­schen Barock­kom­po­nis­ten Hen­ry Pur­cell ver­deut­li­chen in ihren Tex­ten musi­ka­lisch die inten­si­ve Bit­te, dass Gott unser Fle­hen und Beten erhö­ren möge.

Ein beson­de­res Arran­ge­ment des Bach­cho­rals ‚Ach wie flüch­tig, ach wie nich­tig‘ für Chor und Cel­lo zeigt eben­so die viel­fäl­ti­ge aus­drucks­vol­le Art baro­cker gleich­stim­mi­ger Chor­mu­sik. Mit Josef Rhein­ber­ger roman­tisch klang­vol­len ‚Ave vivens hos­tia‘ zei­gen die Sän­ge­rin­nen auch den Reiz roman­ti­scher Chor­mu­sik.

Im zwei­ten Kon­zert­teil erklin­gen Chor­stü­cke aus der Roman­tik und dem Barock, die von der lieb­vol­len Bezie­hung zwi­schen Men­schen erzäh­len. Neben dem moder­nen gro­ßen Stück ‚He ain’t hea­vy‘ von Bob Rus­sell erklin­gen mit ‚And so it goes‘ von Bil­ly Joel und ‚Love thou art‘ von Hen­ry Pur­cell reiz­vol­le, unter­schied­li­che Chor­stü­cke in klei­ne­rer und solis­ti­scher Beset­zung.

Der drit­te Kon­zert­teil ist dem The­ma ‚Nacht‘ gewid­met. Roman­tisch erzählt August Wewe­ler von der ‚Abend­ru­he‘. Mor­ten Lau­rid­sen Stück ‚Sure in this shi­ning night‘ lässt die Atmo­sphä­re einer Ster­nen­nacht in einem sehr gefühl­vol­len Chor­satz bei den Zuhö­rern beson­ders deut­lich wer­den.

In die­ser Stim­mung endet das Kon­zert mit dem bekann­ten Chor­satz ‚Abends will ich schla­fen gehn‘ von Engel­bert Humer­ding. Hier­zu ergeht ganz herz­li­che Ein­la­dung! Der Ein­tritt zu die­sem Kon­zert ist frei. Um Spen­den für die Arbeit des Hos­pi­zes am Drei­fal­tig­keits­berg wird am Ende des Kon­zer­tes gebe­ten.