Filmplakat. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frau­en­tags 8. März zeigt die „Poli­ti­sche Ver­ei­ni­gung Bunt­specht“ in Koope­ra­ti­on mit dem Sub­ia­co-Kino Schram­berg  den Film „Marie Curie“.

Die zu Beginn des 20. Jahr­hun­dert in Frank­reich wir­ken­de Phy­si­ke­rin und Che­mi­ke­rin Marie Curie ist bis­her die ein­zi­ge Frau, die für ihre wis­sen­schaft­li­chen Leis­tun­gen mehr­fach den Nobel­preis ver­lie­hen wur­de. Im Rah­men ihrer For­schun­gen ent­deck­te sie zusam­men mit ihrem Mann Pierre Curie die che­mi­schen Ele­men­te Polo­ni­um und Radi­um. Nach dem Nobel­preis für Phy­sik 1903, folg­te im Jahr 1911 der für Che­mie.

Dass sie als Frau über­haupt eine For­schungs­tä­tig­keit  auf­neh­men konn­te, war zur dama­li­gen Zeit kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Zum Stu­di­um muss­te sie ihre pol­ni­sche Hei­mat ver­las­sen, da im Rus­si­schen Kai­ser­reich Frau­en zum Stu­di­um nicht zuge­las­sen wur­den.

Der Film der fran­zö­si­schen Regis­seu­rin Marie Noel­le zeich­net ein emo­tio­na­les Por­trait von Marie Curie in der Zeit zwi­schen 1903 und 1911. Er zeigt das Span­nungs­feld zwi­schen Curie wis­sen­schaft­li­cher Arbeit, Ihrer Fami­lie und einem mit Res­sen­ti­ments bela­de­nen Umfeld. Nach dem tra­gi­schen Tod ihres Ehe­man­nes, ein Jahr nach der Geburt ihrer zwei­ten Toch­ter setzt sie ihre For­schun­gen fort und kämpft trotz Anfein­dun­gen wei­ter für Gleich­be­rech­ti­gung in einer von Män­nern domi­nier­ten Wis­sen­schaft.