Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen. Foto: pm

Schram­berg (pm) – Das tra­di­tio­nel­le Neu­jahrs­kon­zert mit dem Sin­fo­nie­or­ches­ter Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen fin­det am Sams­tag, 5. Janu­ar, um 20 Uhr, fin­det in Schram­berg im Bären­saal wie­der unter der Lei­tung von Achim Fied­ler statt. Dies geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung her­vor.

Mit dem tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­kon­zert star­tet Achim Fied­ler in sei­ne ers­te Sai­son als Chef­di­ri­gent des Sin­fo­nie­or­ches­ters Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen. Mit Win­ter­lust hat er das Pro­gramm über­schrie­ben und natür­lich ent­spre­chen­de Stü­cke her­aus­ge­sucht. Gleich zwei musi­ka­li­sche Schlit­ten­fahr­ten erwar­ten die Besu­cher. In den Mit­tel­punkt rückt Achim Fied­ler aber die gan­ze Strauß-Fami­lie, die von der glän­zen­den Lauf­bahn von Johann Strauß – Sohn domi­niert wird. Aber man soll­te nicht ver­ges­sen, dass die gesam­te Fami­lie bei­spiel­haft für eine Kul­tur anspruchs­vol­ler Tanz- und Unter­hal­tungs­mu­sik steht. Der Vater Johann Strauß arbei­te­te als gelern­ter Brat­schist zunächst im Quar­tett und Orches­ter Joseph Lan­ners, von dem Achim Fied­ler auch einen sei­ner berühm­tes­ten Wal­zer aus­ge­wählt hat. Johann Strauß schrieb über 250 Kom­po­si­tio­nen. Sein bekann­tes­tes Stück wur­de der „Radetz­ky-Marsch“. Johann Strauß hat­te drei Söh­ne, Johann, Josef und Edu­ard, die alle eben­falls als Kom­po­nis­ten aktiv wur­den. Der berühm­tes­te dar­un­ter war Johann Strauß Sohn, wie er zunächst zur Unter­schei­dung genannt wur­de. Er hat­te sich heim­lich zum Musi­ker aus­bil­den las­sen, 1844 sei­ne eige­ne Kapel­le gegrün­det und avan­cier­te nach dem Tod des Fami­li­en­ober­haupts schnell zum „Wal­zer­kö­nig. Er schuf als Kom­po­nist rund 170 Wal­zer, dar­un­ter „An der schö­nen blau­en Donau“, „Geschich­ten aus dem Wie­ner­wald“ oder „Wie­ner Blut“. Josef Strauß absol­vier­te ein Stu­di­um am Wie­ner Poly­tech­ni­kum. Da er aber häu­fig sei­nen von der vie­len Arbeit und von vie­len Rei­sen erschöpf­ten Bru­der als Kapell­meis­ter der Strauß-Kapel­le ver­tre­ten muss­te, fing er auch an zu kom­po­nie­ren und schrieb schließ­lich über 300 Wer­ke. Achim Fied­ler hat eini­ge Wer­ke von Josef Strauß aus­ge­wählt, um so den etwas unbe­kann­te­ren Bru­der in den Mit­tel­punkt zu rücken.

Kar­ten im Vor­ver­kauf gibt es beim Bür­ger­ser­vice, Rat­haus Schram­berg, Tele­fon 07422 / 29215. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Home­page www.schramberg.de oder beim Thea­ter­ring Schram­berg direkt.