„Postsowjetische Lebenswelten. Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus“  

Sonderausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab 25. Dezember im Museum am Markt in Schiltach

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Bereits 2014 waren Teile der Ukraine von Russland besetzt worden. Am 24. Februar 2022 begann der großangelegte Überfall russischer Truppen auf die Ukraine. Seit beinahe zwei Jahren werden in diesem Krieg Menschen getötet oder verschleppt.

Ebenso lang müssen Millionen Menschen in verschiedenen Staaten Europas, auch in Deutschland, auf die Möglichkeit einer Heimkehr in ihre Heimat warten. Auch in Schiltach teilen Ukrainerinnen und Ukrainer dieses Schicksal.

Die historischen Entwicklungen, Alltag und Kultur in diesen beiden früheren Sowjetrepubliken, aber auch den weiteren Teilen der früheren Sowjetunion seit deren Auseinanderbrechen 1991 zeichnet die Sonderausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung nach, heißt es in einer Pressemitteilung des Schiltacher Museums.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf den sozialen Ausnahmezustand jenes Jahrzehnts, in dem die Menschen den Härten des Staatszerfalls und einem Markt ohne Recht ausgeliefert waren. Themen sind ebenso die ethnischen Konflikte und regionalen Kriege, die häufig mit dem russischen Hegemoniestreben verbunden waren und sind.

Im Schiltacher Museum am Markt ist die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 25. Dezember 2023 bis 7. Januar 2024 zu sehen.

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